Mönchengladbach – Am Samstag, 19. September 2026, findet das 11. Mönchengladbacher Apfelfest statt. Von 11:00 bis 17:00 Uhr laden der Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach und die Naturschutzstation Haus Wildenrath auf die städtische Streuobstwiese bei Haus Horst am Palandweg in Giesenkirchen ein. Im Mittelpunkt stehen alte regionale Obstsorten und die ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag selbst Obst auf der Streuobstwiese ernten oder sammeln und direkt verzehren oder frisch zu Saft pressen lassen. Wer eigenes Obst versaften lassen möchte, kann dieses nach vorheriger Terminabsprache am Vormittag mitbringen. Die Voranmeldung nimmt die Firma Haaken unter der Telefonnummer 0173 5183204 entgegen.
Auch die Pflege der Obstbäume spielt eine wichtige Rolle. Bei zwei Vorführungen geht es um den Obstbaumschnitt. mags-Revierförster Werner Stops bietet außerdem Führungen über den Waldlehrpfad an.
Viele Akteure zeigen die Vielfalt des Natur- und Umweltschutzes
Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche Vereine, Initiativen und weitere Akteure mit eigenen Angeboten und Ständen. Das Spektrum reicht von Umweltbildung, Imkerei und dem Erhalt heimischer Wildpflanzen über Natur-, Arten- und Tierschutz bis hin zu nachhaltigem Gärtnern und Produkten von Streuobstwiesen. Mit dabei sind unter anderem die Rollende Waldschule, der Imkerverein Wegberg und die NABU-Ortsgruppe Mönchengladbach. Auch Angebote für Kinder und Familien sowie weitere Projekte rund um Umweltbildung und nachhaltiges Gärtnern sind vertreten.
Bereits im Vorfeld beschäftigen sich Schulen und Kindergärten mit der Streuobstwiese als Lebensraum für zahlreiche geschützte Tierarten. Die Naturschutzstation Haus Wildenrath begleitet die Gruppen dabei mit speziell erarbeiteten Bildungsprogrammen. Ergebnisse dieser Arbeit werden beim Apfelfest präsentiert. Das Apfelfest soll auf die kulturelle und ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen und alten regionalen Obstsorten aufmerksam machen, Wissen über ihren Erhalt vermitteln und dazu anregen, selbst Obstbäume zu pflanzen. Der Fachbereich Umwelt informiert zudem über Fördermöglichkeiten.




