Düsseldorf – Zu originalen Textpassagen erklingen im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, ausgewählte Kompositionen der bekanntesten Komponistinnen und Komponisten des 19. Jahrhunderts am Klavier.
Als Konzertbesucher sieht Heinrich Heine in Paris die größten Musikerinnen und Musiker seiner Zeit und kommentiert höchst unterhaltsam ihre Auftritte. Das Klavierspiel Chopins, des „Raphaels des Fortepiano“, begeistert den Autor. Auch bei Liszt „offenbart sich die Musik“. Mitunter steht Heine den vielen Klavierkonzerten jedoch auch kritisch gegenüber, denn sie „zerreißen uns die Ohren“. Die italienische Oper ist für Heine hingegen „der ewig blühende, singende Wald, wohin ich oft flüchte, wenn winterlicher Trübsinn mich umnebelt, oder der Lebensfrost unerträglich wird.“
Der Eintritt beträgt 20 Euro, ermäßigt 15 Euro inklusive Frühstück. Um Anmeldung per E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8995571 wird gebeten.




