Düsseldorf – Der neue Kampf um die Kultur“. Er stellt es am Donnerstag, 18. Juni, um 19.30 Uhr persönlich im Klosterhof im Maxhaus, Schulstraße 11, vor. Bartmann analysiert, wie Kultur zunehmend zum politischen Konfliktfeld geworden ist. Er beschreibt, mit welchen Strategien rechte Parteien und Bewegungen Einfluss auf Kulturinstitutionen, Medien und Erinnerungspolitik nehmen wollen, und vergleicht Entwicklungen in Deutschland mit internationalen Beispielen.
Museen, Theater und Bibliotheken sind scheinbar nicht die Orte, von denen aus sich die Gesellschaft gestalten lässt. Wer sich in der Politik profilieren will, versucht sich auf anderen Feldern. Rechtspopulistische Parteien erkennen in dieser Gleichgültigkeit ihre Chance. Für sie ist Kultur der Kampfplatz, auf dem sie ihre anti-modernen, völkischen und homophoben Ideen durchsetzen können. In Polen, Österreich und den USA gehört das schon jetzt zum erschreckenden Alltag.
Er schlägt Alarm: Wenn die liberale Mitte diese Gefahr nicht ernst nimmt, hat die Rechte leichtes Spiel. Noch ist es nicht zu spät, Strategien gegen deren Kulturkampf zu entwickeln.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, jedoch eine Anmeldung bis zum 16. Juni nötig. Anmeldelink: https://beteiligung.nrw.de/portal/duesseldorf/beteiligung/themen/1023631
Die Moderation übernimmt Christine Brinckmann, Einlass ist um 19 Uhr. Die Veranstaltung des Kommunalen Integrationszentrums findet in Kooperation mit dem Maxhaus Düsseldorf statt. Weitere Infos beim Kommunales Integrationszentrum Düsseldorf, Amt für Migration und Integration, Ansprechpartnerin ist Berti Kamps, Telefon 0211-8996556, E-Mail: ki.engagement@duesseldorf.de.




