Stadtarchiv Bayreuth: Blick hinter die Kulissen

Der Umzug des Stadtarchivs ist geschafft. Nahezu alle 3.800 gepackten Umzugskartons voller Archivgut sind in den neuen Magazinen eingeräumt worden.

Bayreuth – Bevor das neue Stadtarchiv, Seestraße 1, am 16. Juni mit neuen Öffnungszeiten in den Regelbetrieb startet, sind Bayreuths Bürgerinnen und Bürger eingeladen, einen Blick in die neuen Räumlichkeiten und hinter die Kulissen zu werfen. Der Zeitpunkt könnte nicht passender sein. Am 12. Juni 1836 wurde – zu Ehren des Stifters Christoph Friedrich Leers an dessen Geburtstag – das Leers’sche Waisenhaus eröffnet, der Vorgängerbau der Leers’schen Villa. Dort befindet sich nun die Verwaltung des Stadtarchivs.

Archive schlagen Brücken zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Am Samstag, 13. Juni, öffnet das Stadtarchiv seine Türen, um allen Interessierten einen Einblick in seine Arbeit zu geben. Von 11 bis 15 Uhr können Interessierte einen Blick auf die Ausstellung zur Geschichte des alten und neuen Stadtarchivs werfen oder die Archivarinnen vor Ort nach ihren Tätigkeiten befragen. Weiterhin werden zur halben Stunde Führungen durch die Magazinräume angeboten, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

Die Öffnungszeiten

Ab Dienstag, 16. Juni, gelten dann folgende Öffnungszeiten: Dienstag, von 8.30 bis 16 Uhr, Mittwoch von 08.30 bis 17 Uhr, Donnerstag von 8.30 bis 16 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12 Uhr.

Der neue Lesesaal bietet mit acht modernen Arbeitsplätzen und Blick auf die Ordenskirche in St. Georgen eine angenehme Arbeitsatmosphäre für Recherchen und die Benutzung von Archivgut. Das ist aber kein Muss. Das Foyer des Stadtarchivs lädt während der Öffnungszeiten zum Verweilen ein und vermittelt mit wechselnden Ausstellungen spannende Einblicke in die Stadtgeschichte. Der Garten rund um die Villa bietet außerdem einen Rückzugsort für Pausen. Ein offener Bücherschrank lädt zum Lesen in Outdoorsesseln ein.

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