Borussia Düsseldorf spielt um die europäische Krone

Zum dritten Mal wird der Sieger der Champions League durch ein Final 4 ermittelt und zum dritten Mal hat Borussia Düsseldorf sich qualifiziert.

Düsseldorf – Der Klub will die europäische Krone, doch die Gegner aus Montpellier und Saarbrücken sind hart, und der Rekordmeister ist diesmal nicht der Favorit auf den Pokal, der schon so oft in Düsseldorf stand und in den letzten drei Jahren zum Greifen nah war. Die Entscheidung fällt am Wochenende, 16. und 17. Mai 2026, in Saarbrücken.

Borussia Düsseldorf hat die Champions League sechs Mal gewonnen – in den Spielzeiten 1999/00, 2008/09, 2009/10, 2010/11, 2017/18 und 2020/21. Vor Beginn der Champions-League-Ära holte der Verein zudem sechsmal den Europapokal der Landesmeister – in den Spielzeiten 1988/89, 1990/91, 1991/92, 1992/93, 1996/97 und 1997/98. Darüber hinaus sicherte sich Düsseldorf vier ETTU-Cup-Titel in den Spielzeiten 1986/87, 1994/95, 2006/07 und 2011/12 und festigte damit seinen Status als erfolgreichster Verein des europäischen Tischtennis.

In den letzten drei Jahren blieb den Borussen die Silbermedaille, der Pokal ging an den 1. FC Saarbrücken TT. Der Titelverteidiger mit den Topspielern Fan Zhendong, Truls Möregardh, Patrick Franziska und Darko Jorgic hat sich ebenfalls für das HYLO® Champions League Men Final 4 qualifiziert. Ein Aufeinandertreffen gibt es, wenn erst im Finale. Die Saarbrücker mit Heimvorteil treffen am Samstag (12:30 Uhr) auf Bogoria Mazowiecki aus Polen, dem Düsseldorfer Halbfinalgegner des letzten Jahres.

Die Hürde in der Vorschlussrunde ist für den Rekordmeister enorm: Das Los wollte es, dass das Team von Danny Heister auf die Alliance Nîmes/Montpellier trifft, dem Klub der französischen Superstars Félix und Alexis Lebrun. „Da müssen wir uns wirklich etwas einfallen lassen und unser bestes Tischtennis spielen“, so der Chefcoach. „Letztes Jahr haben wir gewonnen, aber die Lebrun-Brüder sind noch stärker geworden. Wir werden von Spiel zu Spiel weitersehen. Auf jeden Fall haben wir alle richtig Lust, wieder ein Final 4 zu spielen.“

Das bestätigt auch Dang Qiu: „Es ist ein hartes Event, doch es ist immer schön, vor deutschem Publikum zu spielen. Ich glaube, dieses Jahr ist es durch die erstmalige Teilnahme von Fan Zhendong erst recht etwas Besonderes.“ Und der Weltranglistenzehnte fügt hinzu: „Wir haben natürlich eine sehr schwere Aufgabe im Halbfinale, aber trotzdem freue ich mich schon drauf.“

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