Düsseldorf – Erster Halt ist am Mittwoch, 13. Mai 2026, in Düsseldorf-Benrath. Von 11 bis 13 Uhr ergänzt dort der „Düsselblitz“, das Beratungsmobil der Stadtwerke Düsseldorf, das Angebot auf der Hauptstraße. In den folgenden Wochen macht das Klimamobil Station am Dienstag, 19. Mai 2026, in Oberkassel sowie am Mittwoch, 27. Mai 2026, in Hellerhof. Thematische Schwerpunkte sind im Mai das Heizen und im Juni die Stromerzeugung aus Sonnenenergie (Photovoltaik). Darüber hinaus werden Fragen zum Wärmeschutz von Fenstern, Dach und Außenwänden, zu Photovoltaikanlagen sowie zur Stromspeicherung beantwortet. Auch Maßnahmen zum Hitzeschutz – etwa durch Dach- und Fassadenbegrünung im Rahmen des städtischen Förderprogramms „DafiB“, sind Teil der Beratung.
Das kostenfreie Beratungsangebot richtet sich an Haus- und Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer ebenso wie an Handwerksbetriebe sowie Architektinnen und Architekten. Fachleute informieren zu energetischer Sanierung, erneuerbaren Energien und passenden Fördermöglichkeiten. In vielen Fällen können Zuschüsse von Bund oder Land für Maßnahmen für Sanierungen im Bereich Heizung oder Gebäudehülle in Anspruch genommen werden.
Umweltdezernent Jochen Kral betont: „Die Abhängigkeiten von fossilem Öl und Gas sowie stark gestiegene Preise zeigen, wie wichtig der Umstieg auf erneuerbare Energieträger bei gleichzeitiger Reduzierung des Energieverbrauchs ist. Unsere Beratungsangebote liefern wichtige Hilfestellungen um Geld zu sparen, das Klima zu schützen und die eigene Energieversorgung unabhängiger zu gestalten.“
Auch Stefan Ferber, Leiter des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz, nennt Beispiele: „So können etwa mit dem Austausch der alten Heizung gegen ein regeneratives Heizsystem und die Dämmung der Gebäudehülle erhebliche Einsparungen erzielt werden – bei einer umfassenden Sanierung können so bis zu 60 % der jährlich benötigten Energie und der entsprechenden Kosten eingespart werden. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von Öl oder Gas und damit von hohen Weltmarkpreisen.“
Zusätzlich zu den Terminen vor Ort ist das Klimamobil auch online erreichbar. Über die Website www.duesseldorf.de/klimamobil können Termine für Online- oder Telefonberatungen gebucht werden. Dort finden sich auch alle Tourdaten, Anlaufstellen und weitere Informationen.
Hintergrund: Gebäudemodernisierung in Düsseldorf
Von den rund 100.000 Wohngebäuden in Düsseldorf besteht bei etwa 55.000 Gebäuden, die vor 1977 errichtet wurden, Sanierungsbedarf. Dies betrifft neben der Optimierung von Fenstern, Dach oder Kellerdecke auch die Heizung. Mit der kommunalen Wärmeplanung, die bis Sommer 2026 verabschiedet werden soll, und der Ausweisung von Netzgebieten werden die Bereiche im Stadtgebiet definiert, die künftig die Aussicht haben an ein Wärmenetz, sprich die Fernwärme, angeschlossen zu werden. Zudem zeigt das Planwerk die Gebiete, in denen Gebäude auch künftig dezentral beheizt werden.
Der Ausbau erneuerbarer Energien im Bereich Heizwärme ist dabei ein zentrales Ziel der Landeshauptstadt: Während erneuerbare Energiequellen wie zum Beispiel Sonne, Wind, Biogas und Wasserkraft den aktuellen Strombedarf bundesweit bereits zu 55 Prozent decken, sind es im Wärmebereich erst 19 Prozent (Stand 2025, Umweltbundesamt).




