Kreis Borken/Legden – Am Mittwoch, 24. Juni 2026, können sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer aus dem Kreis Borken und Umgebung im Dorf Münsterland in Legden (Festscheune, Haidkamp 1) kostenlos über klimafreundliche Heizlösungen informieren und beraten lassen. Von 13 bis 20 Uhr geht es insbesondere um die Wärmepumpe, die bei der Wärmewende in Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt steht.
„Bis 2045 müssen in NRW etwa 3,7 Millionen zusätzliche Wärmepumpen installiert werden, um die Klimaneutralität zu erreichen“, erklärt Leila Morgenroth vom Öko-Zentrum NRW, das die Aktionstage veranstaltet. „Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer fragen sich: Passt eine Wärmepumpe zu meinem Gebäude? Kriege ich damit mein Haus warm? Was kostet das? Welche Fördermittel gibt es? Diese und weitere Fragen beantworten wir vor Ort – neutral, kompetent und kostenlos.“
Handwerk, Energieberatung, Kommunen und Hersteller unter einem Dach
Vor Ort finden Interessierte alle Fachleute, die sie für den Heizungstausch brauchen: Neben Handwerksunternehmen aus den Bereichen Heizung und Elektro bieten auch Energieberatende, Schornsteinfeger sowie die Verbraucherzentrale NRW ihre Unterstützung an. Zudem sind die Gemeinde Legden und der Kreis Borken vor Ort ansprechbar. Im Außenbereich präsentieren führende Heizungshersteller mit Ausstellungsfahrzeugen ihre aktuellen Wärmepumpen-Modelle.
Praktische Informationen und Fördermittel im Fokus
Neben der technischen Beratung geht es in informativen Vorträgen um die Auswahl des richtigen Heizsystems, den Überblick zur kommunalen Wärmeplanung vor Ort und die Fördermöglichkeiten für die Umsetzung. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus dem Kreis Borken und der Region sowie an alle, die ihre Heizung modernisieren möchten oder müssen. Der Eintritt ist frei.
Zum Hintergrund: „Heizkeller der Zukunft“
Die landesweiten Aktionstage „Heizkeller der Zukunft“ werden vom Öko-Zentrum NRW im Auftrag des Landes NRW durchgeführt. Die 16 regionalen Veranstaltungen in ganz Nordrhein-Westfalen sollen Unsicherheiten beseitigen, das lokale Handwerk und weitere Fachakteure stärken und den direkten Kontakt zwischen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern sowie den regionalen Umsetzungspartnern ermöglichen – für einen gut begleiteten Weg zur klimafreundlichen Heizung.




