Auftakt zum Essener Umweltpreis 2026

Die Stadt Essen verleiht in diesem Jahr zum 19. Mal den Essener Umweltpreis.

Essen – Dabei stiftet die BIB – BANK IM BISTUM ESSEN eG auch 2026 wieder 10.000 Euro Preisgeld. Zusätzlich vergibt die Stadtverwaltung den mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis „Fairtrade“. Essener*innen, Vereine, Institutionen sowie kleine und mittelständische Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich bis zum 18. Oktober mit ihren Projekten um die Auszeichnung zu bewerben.

Zum Auftakt erklärt Oberbürgermeister Thomas Kufen: „Mit dem Essener Umweltpreis machen wir jedes Jahr das großartige Engagement der vielen Engagierten in unserer Stadt sichtbar und unterstützen wertvolle Ideen, die Umwelt- und Klimaschutz sowie Fairtrade und Nachhaltigkeit ganz konkret vor Ort erlebbar machen – denn die Zukunft unserer Gemeinschaft gestalten wir nur gemeinsam.“

Projekte für mehr Lebensqualität vor Ort

Die Stadt Essen lädt Essener:innen, Vereine, Institutionen, Schulen und Kitas sowie kleine und mittelständische Unternehmen ein, sich bis 18. Oktober 2026 mit ihren Projekten für den Essener Umweltpreis 2026 zu bewerben. Dazu finden Interessierte unter www.essen.de/Umweltpreis alle wichtigen Informationen sowie das Bewerbungsformular. Gefragt sind Projekte zum Umwelt- oder Klimaschutz sowie zur Klimaanpassung, die einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten und vor Ort die Lebensqualität der Menschen verbessern.

Die Projekte können innerhalb der letzten zwei Jahre realisiert worden sein. Aktuelle Maßnahmen müssen bis Ende Januar 2027 abgeschlossen werden. Projekte, die durch kommunale oder BIB-Förderungsprojekte bezuschusst werden oder wurden, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die Einreichungen können beispielsweise aus den folgenden Bereichen kommen:

  • Klima- und Umweltprojekte, die einen Mehrwert für alle bieten
  • Klima- und Umweltprojekte in der Nachbarschaft, im Verein oder der Gemeinde
  • Schul- und Kitaprojekte zu den Themen Umwelt und Klima
  • Soziale Projekte mit Schwerpunkt auf den Themen Umwelt und Klima, wie zum Beispiel Projekte von und/oder mit Jugendlichen, Seniorinnen*Senioren, Flüchtlingen sowie benachteiligten Gruppen

Für den Sonderpreis „Fairtrade“ sucht die Stadt Essen Projekte und Aktivitäten zum fairen Handel, die zur Nachahmung anregen und/oder den fairen Handel mit anderen Themen verknüpfen, beispielsweise Geschlechtergerechtigkeit oder Vielfalt.

„Mit dem Essener Umweltpreis möchten wir unter anderem dazu beitragen, dass die Menschen ihre unmittelbare Umgebung bewusster wahrnehmen. Deshalb würdigt die Auszeichnung insbesondere Projekte, die unseren Lebensraum lebenswerter gestalten sowie solche, die Wissen in Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz vermitteln“, verdeutlicht Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorständin für Umwelt, Verkehr und Sport der Stadt Essen, die Mission des Wettbewerbs.

Preisverleihung im Dezember

Eine fachkundige Jury wird die Wettbewerbsbeiträge bewerten. Sie besteht aus Vertreterinnen*Vertretern der Stadtverwaltung, EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Ehrenamtsagentur, Politik, Medien und der BANK IM BISTUM ESSEN eG als Sponsorin. Im Rahmen einer Preisverleihung im Dezember gibt die Stadt Essen sämtliche Preisträger*innen offiziell bekannt und würdigt sie für ihr Engagement. Sie erhalten zudem Preisgelder von insgesamt 12.000 Euro.

Dr. Peter Güllmann, Vorstandssprecher der BIB – BANK IM BISTUM ESSEN eG sagt: „Als sozial-ökologische Bank haben wir einen klaren Auftrag: Nachhaltigkeit zu fördern. Wir stehen seit nunmehr fast 60 Jahren für soziale Nachhaltigkeit und Teilhabe und setzen uns für die Bewahrung der Schöpfung ein, um nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Deshalb unterstützen wir auch in diesem Jahr gerne wieder den Essener Umweltpreis mit seinem Zweiklang Ökologie und Soziales.“

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