Düsseldorf – Der Sammler und Heine-Liebhaber Dr. Dietmar Meyersiek gibt dabei gemeinsam mit der Kuratorin Nora Schön exklusive Einblicke in seine Sammlung und erzählt die persönlichen Geschichten, die mit den ausgestellten Büchern verbunden sind.
Die Ausstellung widmet sich insbesondere der außergewöhnlichen Verbindung historischer Buchkunst mit modernem Design. Die Werke Heinrich Heines wurden eigens neu eingebunden und durch individuell gestaltete Buchschuber veredelt. Entstanden sind die Buchkunstobjekte in Zusammenarbeit zwischen dem Sammler, dem Designerehepaar Prof. Helfried Hagenberg und Prof. Monika Hagenberg sowie der Buchbinderei Mergemeier.
Von Heines erstem Buch „Gedichte“ aus dem Jahr 1822 über seine erfolgreichen „Reisebilder“, die übersetzt auch in Frankreich populär werden, bis hin zu dem Spätwerk „Romanzero“ aus dem Jahr 1851 lassen sich sowohl die Erstausgaben als auch die modernen Bucheinbände bestaunen.
Ein interaktiver Projektraum lädt zudem dazu ein, selbst kreativ zu werden. Werkzeuge und Materialien der Buchbinderei Mergemeier vermitteln anschaulich die handwerklichen Grundlagen des Buchbindens und geben Einblicke in die traditionelle Buchkunst.
Der Eintritt für die Führung beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.deoder telefonsich unter 0211-8995571 ist erforderlich.
Noch bis zum 30. August 2026 zeigt das Heine-Institut seine Sonderausstellung „Heinrich Heine. Neu eingebunden“ mit ausgewählten kunstvollen Buchobjekten des Sammlers Dr. Dietmar Meyersiek, der seit mehr als 50 Jahren Heine-Erstausgaben sammelt und dabei eine Vielzahl an Raritäten zusammengetragen hat.




