Bochum – Oberbürgermeister Jörg Lukat ließ es sich nicht nehmen, begrüßte „Fridolin, den Dritten“ und übergab ihn feierlich der Öffentlichkeit. „Mit ‚Fridolin‘ kehrt nicht nur eine liebgewonnene Figur zurück, sondern auch ein lebendiges Stück Bochumer Stadtgeschichte. Seine Rückkehr erfüllt mich mit großer Freude, denn als charmantes Wahrzeichen unseres Stadtparks wird ‚Fridolin‘ künftig wieder zahlreiche Menschen – ob jung oder alt – verzaubern, begleiten und ihnen ein Lächeln schenken.“
Der Originalfrosch eines unbekannten Künstlers wurde 1936 auf dem Sockel an der Froschbrücke aufgestellt, aber Mitte der 1990er Jahre gestohlen. Im Jahr 2005 ließ der Rotary Club Bochum durch den Dülmener Künstler Ekkehard Arens eine neue Figur installieren. Von den Bochumer Kindern wurde der Frosch liebevoll „Fridolin“ getauft.
Im Jahr 2023 wurde jedoch auch diese Figur – zusammen mit weiteren Bronzeskulpturen aus dem Stadtpark – entwendet. In der Folge erreichten die Stadt wiederholt zahlreiche Nachfragen und Wünsche nach einer Rückkehr des beliebten Frosches. Im Jahr 2024 beauftragte die Stadt Bochum den renommierten Düsseldorfer Künstler Andrei Dureika mit der künstlerischen Neuinterpretation von „Frosch Fridolin“ sowie des Schwans aus dem Dahliengarten. Dureika gestaltete beide Bronzefiguren und knüpft in seiner Arbeit sensibel an die ursprünglichen Vorbilder an, während er ihnen zugleich eine zeitgemäße und eigenständige künstlerische Ausdruckskraft verleiht.
Bereits vor seiner endgültigen Rückkehr auf die Froschbrücke war „Fridolin“ auf einer kleinen Reise durch das Stadtgebiet unterwegs und begegnete dabei zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern. So nahm er unter anderem am Spatenstich für den Spiel- und Wasserspielplatz teil, war zu Gast bei einer Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung und schaute beim Technischen Betrieb vorbei, als dort Ende 2024 die Weihnachtsbäume angeliefert wurden.
In den vergangenen Wochen und Monaten begrüßte „Fridolin“ zudem Besucherinnen und Besucher an verschiedenen kulturellen und öffentlichen Orten: in der Dauerausstellung des Stadtarchivs, auf der Dachterrasse des Kunstmuseums sowie im Eingangsbereich des Tierparks. Mit seiner charmanten Präsenz hat er dabei bereits vielerorts für Aufmerksamkeit und Freude gesorgt.
Mit seiner Rückkehr auf die Froschbrücke findet diese kleine Reise nun ihren Abschluss – und „Frosch Fridolin“ wird wieder dauerhaft zu einem liebgewonnenen Bestandteil des Stadtparks.
Auch die Sanierung des Stadtparks kommt voran. Mehr und mehr kann man erahnen, wie schön er sich spätestens im kommenden Jahr bei der Internationalen Garten-Ausstellung IGA präsentieren wird. So ist der neue Spiel- und Wasserspielplatz bereits in Betrieb, die Hochfontäne und der Wasserfall am Gondelteich sprudeln ebenfalls. Und mit der Rückkehr von Frosch Fridolin kehrt nun auch ein alter Bekannter an seinen angestammten Platz zurück.




