Bremerhaven – Die Arbeiten erstrecken sich zum Teil auch auf die Tunnelvorfelder, so dass es ab Montagmorgen im Bereich der Cherbourger Straße zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen kann.
Stadtrat Maximilian Charlet (Dezernent für den Baubereich) erläutert, dass die technischen Gewerke in Straßentunneln – und somit auch die des Hafentunnels – bestimmten vorgeschriebenen Wartungsintervallen unterliegen. Je nach Gewerk und Bauteil betragen diese Wartungsintervalle drei bis zwölf Monate.
„Der Verkehr wird über die Cherbourger Straße geführt, insofern rechnen wir nicht mit größeren Verkehrsbehinderungen. Da auch die Lautsprecheranlage gewartet wird, wird es auch zu Testdurchsagen kommen. Diese Durchsagen werden im Umfeld des Tunnels zu hören sein. Die Durchsagen werden tagsüber stattfinden, um die Belastung der Anwohner so gering wie möglich zu halten“, so Charlet.
Für den Hafentunnel sind vier Wartungstermine im Jahr vorgesehen. Im Juni und Dezember werden vor allem die Brandmeldeanlage und weitere Bauteile, die einem dreimonatigen Wartungszyklus unterliegen, auf ihre Funktion überprüft. Große Wartungen mit halbjährlichen und jährlichen Wartungsintervallen finden zusätzlich im März und September statt.
Im Zuge der nun anstehenden „Frühjahrswartung“ werden zum Beispiel die Tunnelbeleuchtung, Anlagen zur Messwerterfassung (Sichttrübung, Kaltrauch, Strömungsmessung), die Strahlventilatoren, die verkehrstechnischen Anlagen, die Lautsprecheranlage, die Brandmeldeanlage, die Löscheinrichtungen, die Energieversorgung und die zentrale Leittechnik überprüft und gewartet. Fehler, die in den vergangenen Wochen aufgefallen sind, wurden gesammelt und werden abgestellt. Fehlerhafte Bauteile werden ausgetauscht.
Die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten erfolgen durch die Errichterin der Technischen Tunnelausstattung, der Spie BTAT GmbH aus Georgsmarienhütte, und werden durch das Amt für Straßen- und Brückenbau begleitet.




