Weder Kürzungen noch höheres Eintrittsalter: Ampel will Rentenniveau halten

Die Bundesregierung will ein Absinken des Rentenniveaus auch künftig vermeiden.

Die Bundesregierung will ein Absinken des Rentenniveaus auch künftig vermeiden. „Das werden wir verhindern“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag bei der Vorstellung des neuen Rentenpakets der Regierung in Berlin. „Es wird keine Rentenkürzungen und keine Erhöhung des Renteneintrittsalters geben“, stellte Heil weiter klar.

Der Minister räumte allerdings ein, dass es wegen der demografischen Entwicklung ab Ende des Jahrzehnts zu einem Anstieg der Rentenbeiträge kommen werde. Dem wolle die Regierung durch das geplante neue Generationenkapital entgegensteuern. Die Einnahmen aus dem geplanten Fonds sollten „den Beitragsanstieg in der zweiten Hälfte der 30er Jahre bremsen“.

„Das Rentensystem braucht ein Update“, sagte dazu Finanzminister Christian Lindner (FDP). Das Generationenkapital, das unter anderem Investitionen in Aktien einschließen soll, sei „ein neuer Baustein für die gesetzliche Rentenversicherung“. Für 2024 plant die Regierung demnach eine Einzahlung in den Fonds von zwölf Milliarden Euro.

Die derzeit geltende Garantie für das Rentenniveau läuft 2025 aus. Die FDP dringt schon lange darauf, die Rentenversicherung durch eine kapitalgedeckte Komponente zu ergänzen. Lindner vermied dafür aber den umstrittenen Begriff Aktienrente.
© AFP

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