Duisburg – Am Freitag, 19. Juni 2026, besuchten Duisburgs Bürgermeisterin Sylvia Linn und Landtagsabgeordnete Sarah Philipp die Ausstellung in den Bunkerräumen im Untergeschoss der Schule. „Der erste Eindruck, wenn man hier reinkommt, allein durch die Räumlichkeiten, durch die Kühle, hat man schon den Eindruck, dass man irgendwo gefangen wird in einer Stimmung, die dem sehr nahe kommt, wie Anne Frank ihre Zeit damals in den Niederlanden erlebt haben muss,“ so Bürgermeisterin Linn. „Es ist in Gänze eine wahnsinnig bewegende und beeindruckende Ausstellung, weil die Thematik immer wieder aktuell ist, aber in unserer aktuellen Zeit noch mal sehr viel an Bedeutung gewinnt. Dass wir unsere Geschichte kennen müssen, aus unserer Geschichte lernen und die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen dürfen.“

„Ich bin sehr beeindruckt und auch bewegt. Es ist kein leichtes Thema. Ganz im Gegenteil. Sich mit dem ganzen Thema auseinanderzusetzen, erfordert sehr viel von den Schülerinnen und Schülern,“ erklärt NRW-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp nach ihrem Besuch der Ausstellung. „Und das dann aber auch so umzusetzen in diesen Räumlichkeiten, das finde ich wirklich stark und das hat mich sehr beeindruckt.“

Die Ausstellung zeigt in sechs unterirdischen Bunkerräumen Zeichnungen, Podcasts, Infotexte, Lesetagebücher, einen Dokumentarfilm zur KZ-Gedenkstättenfahrt im niederländischen Vught und eine Hologrammpräsentation mit Zeitzeugen des Nationalsozialismus. Darüber hinaus wurde einer der Bunkerräume so hergerichtet, dass er wie das Versteck der Franks im Hinterhaus anmutet und eine der Bunkertüren wurde mit Büchern so dekoriert, dass er an die Geheimtür hinter dem Bücherregal erinnert, hinter der sich Anne Frank versteckt hielt.
Mit viel Engagement und Kreativität arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in dieser Ausstellung die herzzerreissende Geschichte von Anne Frank auf, die zum Zeitpunkt ihres Todes im Jahre 1945 im gleichen Alter war, wie die Schülerinnen und Schüler selbst.




