Münster – Der nächste Themenabend im Stadtarchiv Münster (An den Speichern 8) spürt am Donnerstag, 28. Mai 2026, um 18:00 Uhr der Resonanz der im öffentlichen Raum verbliebenen Kunstwerke nach. Die Referentinnen Merle Radtke (Kunsthalle Münster) und Dr. Marianne Wagner (LWL-Museum für Kunst und Kultur) schauen unter dem Motto: „Permanent und draußen: Skulptur Projekte sammeln für die Öffentlichkeit“ auf die Geschichte des Großereignisses und seiner gesellschaftlichen Bedeutung.
Mit den Skulptur Projekten rückt Münster seit 1977 alle zehn Jahre ins Scheinwerferlicht der internationalen Kunstwelt. Die Kunstwerke werden dabei eigens für bestimmte Orte und manchmal auch nur für eine ganz begrenzte Zeit erschaffen. Ausgewählte Skulpturen kauften die Stadt Münster, der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) oder die Universität Münster mit Unterstützung Dritter immer wieder an und konnten sie damit dauerhaft für die Öffentlichkeit erhalten. Manche Skulpturen wurden im Lauf der letzten 50 Jahre zu prägenden Wahrzeichen der Stadt. Mitunter lösten die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Beiträgen sowohl Kontroversen als auch fruchtbare Debatten aus.
Die Referentinnen Merle Radtke, Leiterin der Kunsthalle Münster, und Dr. Marianne Wagner, Kuratorin für Gegenwartskunst und das Skulptur Projekte Archiv im LWL-Museum für Kunst und Kultur, betreuen gemeinsam die Werke der Skulptur Projekte im öffentlichen Raum.
Eine kostenlose Teilnahme am Themenabend ist nach Voranmeldung an themenabend-anmeldung@stadt-muenster.de oder telefonisch: 02 51/4 92-47 01 möglich. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen.




