Kreis Soest stellt Löschunterstützungsfahrzeug vor

Mit dem Löschunterstützungsfahrzeug 60 setzt der Kreis Soest ein weiteres Zeichen im Feuer- und Katastrophenschutz.

Kreis Soest – Das Fahrzeug – kurz LUF genannt – hilft bei Bränden in großen Industriehallen, in Tiefgaragen oder bei Chemieunfällen, kann aber auch im Falle eines Waldbrandes eingesetzt werden. Der große Vorteil ist die Fernsteuerung.

Kreisbrandmeister Thomas Wienecke stellte das LUF60 jetzt dem Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Rettungswesen vor. Unterstützung bekam er dabei von Michael Meilwes und Konrad Gröblinghoff von der Feuerwehr Stadt Soest, bei der das LUF stationiert ist und die es bei Bedarf in den Einsatz bringt.

„Wenn es in Industriebetrieben mit großen Hallen brennt, womöglich auch noch Gefahrstoffe vor Ort gelagert sind, bringen diese Einsätze große, manchmal nicht kalkulierbare Gefahren mit sich – vor allem für die Einsatzkräfte“, erläutert Kreisbrandmeister Thomas Wienecke. Auch Waldbrände in munitionsbelasteten Bereichen oder Tiefgaragenbrände mit E-Autos seien risikoreich.

Hier verspricht das Gerät, das 2,5 Tonnen auf die Waage bringt, enorme Vorteile: Dadurch, dass das LUF ferngesteuert wird und eine Wurfweite von mehr als 60 Metern erreicht, müssen die Einsatzkräfte nicht so dicht ran. Mit bis zu 3.000 Liter Wasser pro Minute ist die Löschleistung zudem beeindruckend groß. Die Wasserversorgung erfolgt über rückwärtige Anschlüsse.

Auch zur Be‑ und Entlüftung von Einsatzstellen kann das robuste Fahrzeug eingesetzt werden. Der Transport von Material und Gerät in unwegsames Gelände ist ebenfalls kein Problem.

„Der Unfall‑ und Gesundheitsschutz der Einsatzkräfte steht für uns an erster Stelle. Und um die Sicherheit zu unterstützen, dafür ist das Löschunterstützungsfahrzeug ein weiterer wichtiger Baustein“, unterstreicht Ricarda Oberreuter, die zuständige Dezernentin für Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr des Kreises Soest. Der Kreis Soest hat das LUF für 260.000 Euro beschafft.

xity.de
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