Düsseldorf – Die Matinee „Text&Ton“ am Heinrich-Heine-Institut geht in die nächste Runde: Zu originalen Textpassagen erklingen Jazzstandards am Klavier. Geboren wird Harry Heine „an den Ufern jenes schönen Stromes, wo auf grünen Bergen die Thorheit wächst“. Auch seine zweite Heimat Frankreich ist mit dem „Vater Rhein“, dem alten „Flußgott“, wie er bei Heine heißt, eng verbunden. Der europäische Strom ist nicht nur Kulisse des berühmten „Loreley“-Gedichts, sondern tritt auch in Heines späteren Texten vielfach in Erscheinung. Als „des freyen Rheins noch weit freyerer Sohn“ bezeichnet sich der Schriftsteller selbst und spricht damit auch die politische Dimension des Flusses an.
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Nora Schön, die Rezitation Falk Philippe Pognan. Am Klavier: Mathias Höderath.
Der Eintritt beträgt 18 Euro inklusive Frühstück (ermäßigt 13 Euro). Um Anmeldung wird gebeten unter anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8995571.




