Düsseldorf – Inspiriert vom ungarisch-rhapsodischen Stil sowie von Einflüssen der Roma-Musik entfaltet sich dabei ein (Volks)Ton: Der zweite Satz aus Joseph Haydns Streichquartett in C-Dur (Hob. III/57) überrascht mit einer für seine Zeit ungewöhnlichen Rhapsodik „alla zingarese“. Die Weite der pannonischen Tiefebene hat Aleksandra Vrebalov („Pannonia boundless“ für Streichquartett) zu einem ebenfalls rhapsodischen Werk angeregt, in dem traditionelle Elemente osteuropäischer Volksmusik mit expressiven zeitgenössischen Passagen verbunden werden. Johannes Brahms‘ Klarinettenquintett in h-Moll (op. 115) ist zudem bekannt für seinen innig-ungarischen Tonfall.
Mitwirkende sind Franziska Früh (Violine), Teira Yamashita (Violine), Ralf Buchkremer (Viola), Nikolaus Trieb (Violoncello) und Nicole Schrumpf (Klarinette).
Der Eintritt beträgt zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro. Um Anmeldung per E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8995571 wird gebeten.
Es handelt sich um eine Veranstaltung des Heinrich-Heine-Instituts in Zusammenarbeit mit der Tonhalle.




