München – Die Baustelle der Deutschen Bahn für den neuen Hauptbahnhof weitet sich in den kommenden Wochen auf den nördlichen Bahnhofsvorplatz aus. Um den Fluchtweg aus dem Gebäude jederzeit freizuhalten, muss das Abstellen von Verkehrsmitteln wie E-Tretrollern und Fahrrädern sowie sperrigen Gegenständen entlang der Arnulfstraße ab dem 24. Februar 2026 verboten werden.
Abgestellte E-Tretroller und Fahrräder werden entfernt und von der Deutschen Bahn im Bahnhof eingelagert. Dort können sie von ihren Besitzer*innen nach Terminvereinbarung unter der E-Mailadresse MUCHBF.fahrrad@deutschebahn.de abgeholt werden. Über die Maßnahme informieren die Deutsche Bahn und die Landeshauptstadt München mit Plakaten vor Ort, auf denen auch ein Lageplan mit alternativen Abstellmöglichkeiten im Bahnhofsviertel abgebildet ist.
Neu wurde im Januar dieses Jahres das Fahrradparkhaus Hirtenstraße in der Erdgeschossebene des Parkhauses an der Marsstraße eröffnet. Das Angebot ist kostenfrei, 24 Stunden öffentlich zugänglich und videoüberwacht. Über eine öffentliche Gebäudepassage zwischen der Arnulf- und Hirtenstraße gelangt man direkt zu den Gleisen des Starnberger Flügelbahnhofs.
Ebenfalls nördlich des Hauptbahnhofes gibt es auf der Arnulfstraße Radabstellmöglichkeiten – mehr als 70 im Westen, rund 110 im Osten. In der Hirtenstraße, zwischen Pfefferstraße und Dachauer Straße, finden rund 90 Fahrräder Platz, in der Elisenstraße weitere 80. Südlich des Bahnhofes gibt es in der Goethestraße Abstellanlagen für rund 180 Fahrräder, in der Bayerstraße, zwischen Goethestraße und Seidlstraße, finden nochmals knapp 80 Fahrräder Platz.
Geplant ist zudem, 2027 eine weitere Fahrradgarage in der Fußgängerunterführung an der Kreuzung Arnulfstraße/Seidlstraße mit über 300 Fahrradstellplätzen in Betrieb zu nehmen. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten am Hauptbahnhof ist die Inbetriebnahme weiterer Fahrradgaragen und -parkhäusern im direkten Bahnhofsumfeld vorgesehen.




