Vortrag im Stadtarchiv beleuchtet „Theater in Bochum“

In der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte präsentiert das Stadtarchiv am Mittwoch, 14. Januar, um 19 Uhr den Vortrag „Theater in Bochum von Arnold Kortum bis Claus Peymann".

Bochum – Die ersten Theateraufführungen in Bochum werden von Arnold Kortum beschrieben. Sie fanden im Rathaus statt. Danach waren Säle von Kneipen Schauplätze dramatischer Darbietungen. Mit der Entwicklung von Bergbau und Industrie kam es zum Zuzug neuer Bevölkerungsgruppen, auch solcher, die Interesse an kulturellen Aktivitäten zeigten. Der Ruf nach einem Stadttheater wurde laut. Im Zuge der Bebauung des Ehrenfelds eröffnete 1908 das private Apollo-Theater am Standort des heutigen Schauspielhauses. Gleich nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde Saladin Schmitt mit der Leitung des Stadttheaters beauftragt. Heute wird sein Wirken vielfach mit seinen Klassiker-Festwochen gleichgesetzt, doch der Spielplan war vielfältiger – auch ein Merkmal der Intendanten Schalla, Zadek und Peymann. Dabei waren moderne Interpretationen für das Publikum teilweise herausfordernd.

Referent ist Hajo Salmen. Der Eintritt ist frei.

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