Martins Niedermaier ist der neue Oberbürgermeister von Bamberg

Die Menschen in Bamberg haben entschieden: Sebastian Martins Niedermaier (SPD) wird der neue Chef im Rathaus am Maxplatz.

Bamberg – Er kam bei der Stichwahl am Sonntag, 22. März 2026, auf 56,7 Prozent der abgegebenen Stimmen und somit auf 18.249 Kreuze bei seinem Namen. Sein Mitbewerber Jonas Glüsenkamp (Grüne) erreichte 43,3 Prozent (13.959 Stimmen). 139 Stimmen wurden für ungültig erklärt.

„Ich freue mich über das Vertrauen der Bambergerinnen und Bamberger. In den nächsten sechs Jahren will ich die Stadt weiter voranbringen und wie versprochen die Wirtschaft zur Chefsache machen“, betonte der neue Oberbürgermeister. Noch am Abend unterschrieb Martins Niedermaier die Annahmebestätigung seiner Wahl, die ihm Wahlleiter Christian Hinterstein vorlegte. Seine offizielle Amtszeit beginnt am 1. Mai 2026. Bis dahin wird noch Andreas Starke die Amtsgeschäfte führen, der nach 20 Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten war.

Von den 57.767 Wahlberechtigten machten 32.347 Personen von ihrem Stimmrecht in 43 Briefwahl- und 43 Urnenwahl-Bezirken Gebrauch. Damit lag die Wahlbeteiligung mit 56,0 Prozent klar unter dem Wert vom ersten Wahlgang (64,3 Prozent). Durch die Wahl von Martins Niedermaier rutscht ein weiterer Politiker von der SPD-Liste in den Stadtrat, nämlich Philipp Dechant.

Die Feststellung des endgültigen amtlichen Ergebnisses der Oberbürgermeister- und Stadtratswahl erfolgt durch den Wahlausschuss, der am Mittwoch, 25. März 2026, um 9 Uhr, im Großen Sitzungssaal im Rathaus am Maxplatz öffentlich zusammenkommt.

xity.de
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