Sanierung des Familienzentrums Maria Aparecida beginnt

Mit dem fachgerechten Abbau der großen Maria-Skulptur durch einen Steinmetz ist am Donnerstag, 28. Mai, der Startschuss für die Sanierung des Familienzentrums Maria Aparecida in Mecklenbeck gefallen.

Münster – Das städtische Amt für Immobilienmanagement ertüchtigt das Gebäude für rund 950.000 Euro und übernimmt es nach Beendigung des Erbbaurechtvertrags. Die Katholische Kirchengemeinde St. Liudger wird das Familienzentrum mit Kita langfristig als Träger weiterführen.

Zu dieser Lösung kamen die Beteiligten, nachdem das Ende des Erbbaurechtvertrags sowie der schwierige bauliche Zustand des Gebäudes die Gemeinde vor Herausforderungen gestellt hatten. „Wir hätten die Sanierungsmaßnahmen aus eigenen Mitteln nicht tragen können und mussten daher schweren Herzens die Trägerschaft der Kita grundsätzlich in Frage stellen“, erläutert Vanessa Schulte, Kita-Verbundleitung der Kirchengemeinde St. Liudger.

„Was dann folgte, hat uns sehr beeindruckt. Die nun gefundene Lösung zeigt, was möglich ist, wenn Verwaltung, Politik, Elternschaft und Träger gemeinsam Verantwortung übernehmen. Besondere Anerkennung gilt der Rettungsinitiative, deren Engagement ein starkes Zeichen gelebter Gemeinschaft und Verbundenheit mit der Einrichtung war. Zudem danken wir dem gesamten Team, das uns trotz der anhaltenden Unsicherheiten verbunden geblieben ist und sich gemeinsam mit der Elternschaft engagiert für den Erhalt eingesetzt hat“, erklärt Schulte.

Die Stadt Münster wird bis Ende des Jahres die Heizungsanlage, die Beleuchtung sowie die Elektroinstallation erneuern. Um den Stromverbrauch zu senken, werden dabei energieeffiziente Beleuchtungssysteme eingebaut. Ein neuer Fernwärmeanschluss ersetzt die vorhandene Gasheizung und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Abgehängte Akustikdecken verbessern die Raumakustik und erfüllen die aktuellen Anforderungen an den Schallschutz. Die Fenster werden mit Sonnenschutzanlagen nachgerüstet, der Eingangsbereich mit Windfang wird komplett erneuert und barrierefrei umgebaut. Auch die Außenanlagen ertüchtigt die Stadt.

„Wir führen nun vorbereitende Arbeiten durch und starten in der Woche vor den Sommerferien mit der eigentlichen Sanierung, um die kitafreie Zeit zu nutzen. Die Sanierung erfolgt in enger Abstimmung mit Kita- und Verbundleitung in mehreren Abschnitten im laufenden Betrieb. Geplant ist, bis Sommer 2027 alle Arbeiten abzuschließen“, erläutert Matthias Weßels vom Amt für Immobilienmanagement.

 

xity.de
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