Umzug des Jobcenters Kreis Steinfurt

In Kürze eröffnet das jobcenter Kreis Steinfurt in Greven sein neues, modernes Dienstleistungszentrum in der Rathausstraße 21.

Kreis Steinfurt/Greven – Rund 40 Mitarbeitende werden sich dort künftig, um die Belange der Bürgergeldbeziehenden kümmern. Das Besondere: Erstmals werden die Arbeitsvermittlung und die Leistungssachbearbeitung, die für die Bewilligung und Auszahlung von Bürgergeldleistungen zuständig ist, in Greven gemeinsam unter einem Dach arbeiten.

Der Einzug ist für Montag, 23. Februar, geplant. In der Woche davor steht der Umzug an. „Während des Umzugs sind wir nur eingeschränkt erreichbar“, so Jürgen Düking, Sachgebietsleiter der dortigen Arbeitsvermittlung. Die Jobcenter-Kundinnen und -kunden seien bereits informiert. Dennoch wird am jetzigen Standort in der Biederlackstraße im historischen Bahnhofsgebäude eine Notbesetzung anwesend sein. „Wir wollen bei akuten Fällen auch in der Umzugsphase persönliche Beratungsgespräche ermöglichen“, erläutert der Sachgebietsleiter. Der Großteil der Mitarbeitenden wird aber im Homeoffice arbeiten. „Das ist bei uns dank elektronischer Akte überhaupt kein Problem“, so Düking. Anders sieht es bei der Leistungsgewährung aus. Die dortigen Mitarbeitenden sind auch während der Umzugsphase zu den üblichen Zeiten und nach Terminvereinbarung im Rathaus erreichbar.

Mit dem Dienstleistungszentrum möchte das jobcenter Kreis Steinfurt seine Service- und Dienstleistungsqualität weiter verbessern. Es bietet allen Bürgergeldbeziehenden in Greven nunmehr eine gut erreichbare, weil zentral gelegene, einheitliche Anlaufstelle für alle seine Leistungen. Auch die Mitarbeitenden profitieren vom neuen Standort, ist sich Thomas Robert, Vorstand des Jobcenters, sicher: „Wir schaffen mit dem Dienstleistungszentrum gute Arbeitsbedingungen in einem modernen Arbeitsumfeld für unsere Beschäftigten in Greven.“

Die Errichtung des Dienstleistungszentrums ist ein erster Schritt im kreisweiten Prozess zur Optimierung der Aufgabenwahrnehmung im SGB II, der im vergangenen Jahr offiziell angestoßen wurde. Im Laufe dieses Prozesses sollen die Kommunen im Kreis, die bislang für die Bewilligung und Auszahlung des Bürgergeldes verantwortlich sind, diese Aufgabe an die jobcenter Kreis Steinfurt AöR übertragen. In einem ersten Schritt haben sich neben Greven die Kommunen Westerkappeln, Laer, Horstmar und Nordwalde bereiterklärt, die Leistungsgewährung an die jobcenter Kreis Steinfurt abzugeben.

Prozessauslöser war beispielsweise der auch in der Verwaltung immer spürbarer werdende Fachkräftemangel. „Wir wollen und müssen unsere Jobcenterorganisation so gestalten, dass sie auch bei personellen Engpässen weniger störungsanfällig ist, eine effiziente Aufgabenwahrnehmung ermöglicht und damit langfristig einen optimalen Rahmen für qualitativ gute Arbeit bietet“, fasst Robert das Ziel des Prozesses zusammen. In Greven wird dieser Weg ab Ende Februar beschritten.

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