Kreis Steinfurt/Hopsten – Landrat Dr. Martin Sommer durchschnitt am vergangenen Dienstag zusammen mit Hopstens Bürgermeister Ludger Kleine-Harmeyer, Philipp Feicke vom Landesbetrieb Straßenbau NRW und vielen weiteren Gästen das obligatorische Flatterband.
Die Höfener Straße ist Teil des Radverkehrsnetzes NRW. Auf der vollständig erneuerten und erweiterten 750 Meter langen Strecke liegen zudem die Moorroute und die NaTourismusroute Tecklenburger Land sowie der Töddenland-Radweg. „Also eine für den Tourismus wichtige Verkehrsverbindung in unserer Region. Die K 37 beginnt am östlichen Ortsrand von Hopsten-Schale mit der Einmündung in die L 593, Raiffeisenstraße, und verläuft in nordöstlicher Richtung bis zur Landesgrenze mit Niedersachsen. Dort führt sie als K 114 weiter nach Hollenstede und Fürstenau. Damit ist diese Infrastrukturmaßname auch ein bundeslandübergreifendes Projekt“, erläuterte Landrat Dr. Martin Sommer während seines Grußwortes.
Die ursprünglich gestaltete K 37 entsprach nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen. Es bestand kein getrennt geführter Geh- und Radweg. Sowohl der überörtliche als auch der örtliche Zweiradverkehr waren gezwungen, die Fahrbahn dieser Kreisstraße zu nutzen. „Mit diesem Projekt geht ein lang gehegter Wunsch von Anliegern der Höfener Straße in Erfüllung. Nach einer sorgfältigen Planungs- und Vorbereitungsphase freuen wir uns sehr über die erfolgreiche Umsetzung“, so Sommer weiter.
„Es ist schön, dass das Projekt jetzt fertiggestellt worden ist. Das freut uns sehr. Ein großer Fortschritt für die Gemeinde Hopsten und insbesondere für den Ortsteil Schale“, sagte Bürgermeister Ludger Kleine-Harmeyer. „Die Zusammenarbeit mit dem Kreis Steinfurt ist hervorragend. Wir sind eigentlich immer auf dem gleichen Nenner und Projekte wie hier in Hopsten-Schale sind stets von Erfolg gekrönt“, lobte Philipp Feicke vom Landesbetrieb Straßenbau NRW die Kooperation mit dem Kreis Steinfurt.
Bei dem radverkehrsgerechten Ausbau der Höfener Straße stand vor allem die Schaffung eines straßenbegleitenden gemeinsamen Geh- und Radweges im Fokus. Der Radwegneubau dient als Lückenschluss des Töddenlandradwegs zwischen Hopsten-Schale und Hopsten-Halverde. Das Straßenbauamt des Kreises Steinfurt hat auch gleich die Gelegenheit genutzt, die Fahrbahn in diesem Bereich komplett zu verbreitern und zu erneuern. Somit entstand ein vollständig neuer Straßenquerschnitt mit einer Gesamtbreite von nunmehr neun Metern. Verbreitert wurde zudem der Einmündungsbereich zur Raiffeisenstraße und eine neue Querungshilfe angelegt.
Das Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro wird zu 70 Prozent aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen durch die Bezirksregierung Münster gefördert. Die restlichen Kosten des Radweges werden zur Hälfte von der Gemeinde Hopsten getragen. Die Erneuerung der Kreisstraße sowie der Grunderwerb wird vom Kreis Steinfurt vollständig getragen.




