Grundstein für neue Feuer- und Rettungswache in Borken gelegt

Mit der Grundsteinlegung hat die Stadt Borken am Mittwoch, 8. Juli 2026, einen wichtigen Meilenstein beim Neubau der Feuer- und Rettungswache an der Raesfelder Straße erreicht.

Borken – Gemeinsam mit Landrat Dr. Kai Zwicker, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Feuer- und Rettungswache Borken, den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Borken sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie den am Bau beteiligten Planungsbüros und Unternehmen setzte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing den symbolischen Grundstein für das größte Bauprojekt in der Geschichte der Stadt.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 37,4 Millionen Euro entsteht auf dem rund 3,5 Hektar großen Grundstück eine moderne Feuer- und Rettungswache, die den Anforderungen einer zukunftsfähigen Gefahrenabwehr gerecht wird. Nach dem ersten Spatenstich im Februar 2025 sind die Rohbauarbeiten inzwischen abgeschlossen. Mit der Grundsteinlegung beginnt nun der nächste Bauabschnitt: der Innenausbau. Besonders erfreulich ist, dass sich das Projekt derzeit sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan befindet.

„Mit der Grundsteinlegung schaffen wir nicht nur die Grundlage für ein neues Gebäude, sondern investieren in die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt – heute und für viele Jahrzehnte in der Zukunft“, betonte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing in ihrer Ansprache. Die bisherige Feuer- und Rettungswache am Butenwall habe Borken über viele Jahrzehnte zuverlässig gedient. Trotz verschiedener Erweiterungen seien die räumlichen und technischen Möglichkeiten jedoch ausgeschöpft gewesen. Der Neubau biete künftig optimale Arbeitsbedingungen für Feuerwehr und Rettungsdienst.

Die neue Feuer- und Rettungswache wird mit einer energieeffizienten Gebäudetechnik, Photovoltaikanlagen, Dachbegrünungen und ökologischen Gewässermaßnahmen nachhaltig und zukunftsorientiert errichtet. „Hier entsteht nicht nur ein funktionales Gebäude, sondern ein modernes Zentrum für die Gefahrenabwehr, das Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung für kommende Generationen miteinander verbindet“, so die Bürgermeisterin.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die das Projekt in den vergangenen Jahren geplant und begleitet haben. Neben den politischen Gremien, der Stadtverwaltung, dem Planungsbüro Tenhündfeld, den Ingenieurbüros, Fachplanerinnen und Fachplanern und ausführenden Unternehmen hob die Bürgermeisterin insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuer- und Rettungswache Borken sowie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hervor. Stellvertretend sprach sie dem ehemaligen Leiter der Feuer- und Rettungswache sowie der Freiwilligen Feuerwehr, Stefan Döking, und seinem Nachfolger Kai Sobbe ihren besonderen Dank aus. Sie hätten ihre langjährigen Erfahrungen und ihr Fachwissen intensiv in die Planungen eingebracht und damit entscheidend zum Gelingen des Projekts beigetragen.

Traditionell wurde im Rahmen der Grundsteinlegung auch eine Zeitkapsel in das Gebäude eingelassen. Sie bewahrt Erinnerungsstücke aus der heutigen Zeit für kommende Generationen.

Ergänzt werden diese Erinnerungsstücke durch einen persönlichen Brief von Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing an kommende Generationen sowie die Dienstgradabzeichen des langjährigen Leiters der Freiwilligen Feuerwehr und der Feuer- und Rettungswache Borken, Stefan Döking. Sie stehen stellvertretend für seinen jahrzehntelangen Einsatz sowie den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr- und Rettungswache und der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

Mit der Grundsteinlegung rückt die Fertigstellung der neuen Feuer- und Rettungswache einen weiteren Schritt näher. Die Stadt Borken rechnet weiterhin mit einem planmäßigen Baufortschritt und freut sich darauf, das Gebäude nach Abschluss der Arbeiten seiner Bestimmung übergeben zu können.

xity.de
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