Essen – In der eindrucksvollen Hammerhütte wird der schwere Aufwerfhammer in Betrieb gezeigt und die bis ins 15. Jahrhundert zurückreichende Geschichte des Denkmals anschaulich erläutert. Der Halbachhammer, in Sichtweite zur Margarethenhöhe gelegen, steht exemplarisch für ein vorindustrielles Stahlwerk, in dem mit Wasserkraft und Holzkohle Schmiedeeisen erzeugt wurde. Die Anlage zählt zu den frühen technischen Kulturdenkmalen Europas, die funktionsfähig wiederaufgebaut wurden, und gilt als wegweisend für die Entwicklung von Freilichtmuseen. Heute ermöglicht die wiederhergestellte Technik einen authentischen Einblick in historische Produktionsprozesse und macht die Anfänge der Stahlherstellung im Ruhrgebiet anschaulich erlebbar.
Dauer: 4 Stunden.
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Treffpunkt: Halbachhammer im Nachtigallental, Altenau 12, 45149 Essen.
Information: besucherdienst@ruhrmuseum.de oder montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter 0201.24681 444.




