Ehrennadel an Heinz Billen und Martin Flasbarth verliehen

Die Bezirksvertretung Rheinhausen hat Heinz Billen und Martin Flasbarth bei einer festlichen Veranstaltung am Montag, 26. Oktober 2026, für ihr jahrzehntelanges Engagement in ganz unterschiedlichen Ehrenämtern geehrt.

Duisburg – In Anwesenheit von Oberbürgermeister Sören Link verlieh Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß den beiden die Ehrennadel des Bezirks Rheinhausen. Der Oberbürgermeister erklärte dazu: „Martin Flasbarth und Heinz Billen stehen beispielhaft für eine Mentalität des Anpackens. Sie haben durch ihre verschiedenen Ehrenämter einen herausragenden Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in ihrem Stadtbezirk geleistet.“

Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Liß ergänzte: „Mit Heinz Billen und Martin Flasbarth ehren wir zwei Bürger, die mit ihrem Wirken unseren Bezirk seit vielen Jahren nachhaltig bereichern. Ihr Ehrenamt hat einen unschätzbaren Wert für das gesellschaftliche Miteinander in unserem Bezirk. Dieser jahrzehntelange Einsatz verdient nicht nur Dank und Anerkennung, sondern auch tiefen Respekt.“

Heinz Billen bereichert seit Jahrzehnten das kulturelle Angebot im Bezirk Rheinhausen in verschiedenen Bereichen. Die beiden kleinen Bergbau-Museen in Rumeln-Kaldenhausen und Bergheim wären ohne seinen Einsatz nicht möglich gewesen. Damit wurde ein erheblicher Beitrag zur Stärkung der historischen Identität des Bezirks Rheinhausen geleistet. Seine heimathistorischen Beiträge in Form von Vorträgen und Publikationen runden sein großes Wirken im Dienst der lokalgeschichtlichen Aufarbeitung ab. Durch diese Beiträge wird auch in den kommenden Jahrzehnten die Geschichte des Stadtteils Rumeln-Kaldenhausen erlebbar sein. Die pädagogische Arbeit als Lehrschmied in zahlreichen Kursen an der Volkshochschule Duisburg bis ins hohe Alter trägt wesentlich dazu bei, die Handwerkskunst zu bewahren und weiterzugeben.

Martin Flasbarth hat sich in den 1970er-Jahren für sein ehrenamtliches Engagement bei der DLRG entschieden. Über all die Jahre hinweg leistet er bis heute in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen einen großen Dienst an der Gesellschaft. In seiner langjährigen Tätigkeit als Bootsführer und Rettungsschwimmer scheute er keine persönlichen Gefahren zum Wohle von Menschen in Not. Martin Flasbarth bringt sich nicht nur aktiv im Rettungsdienst ein, sondern leistete auch als Ausbildungsleiter und später als Bezirksleiter einen außerordentlichen Beitrag dazu, dass Menschen in Notsituationen auch künftig Hilfe erhalten können. In Zeiten, in denen Menschen die Gefahren offener Gewässer und Wasserstraßen zunehmend unterschätzen, ist diese Aufklärungsarbeit unverzichtbar.

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