Düsseldorf – Hintergrund sind mehrtägige Warnstreiks, zu denen die Gewerkschaften Beschäftigte der Rheinbahn aufgerufen haben.
Freitag: Einschränkungen vor allem bei Buslinien im Umland
Am Freitag, 20. März, sind Mitarbeitende des Fahrdienstes an den Betriebshöfen Tiefenbroich, Mettmann und Benrath betroffen. Während U-Bahnen und Straßenbahnen planmäßig verkehren sollen, kann es insbesondere auf Buslinien im Kreis Mettmann zu Ausfällen und ausgedünnten Takten kommen. In Düsseldorf selbst wird ein weitgehend stabiler Betrieb erwartet, einzelne Einschränkungen sind jedoch möglich.
Samstag: Innenstadt stärker betroffen
Am Samstag, 21. März, verlagern sich die Auswirkungen stärker in die Düsseldorfer Innenstadt. Betroffen sind vor allem Straßenbahnen, die Wehrhahnlinie sowie Buslinien im Zentrum. Hier ist mit deutlichen Einschränkungen zu rechnen. Die Stadtbahnlinien U75, U76, U77, U78 und U79 sollen hingegen weitgehend planmäßig fahren. Im Kreis Mettmann wird ein regulärer Busverkehr erwartet, auch hier sind jedoch Abweichungen nicht ausgeschlossen.
Montag: Einschränkungen im gesamten Netz möglich
Für Montag, 23. März, hat die Gewerkschaft NahVG weitere Arbeitsniederlegungen angekündigt. Sowohl Bus- als auch Bahnverbindungen können betroffen sein. Die meisten Linien sollen zwar verkehren, dennoch ist mit kurzfristigen Ausfällen und Änderungen zu rechnen. Besonders betroffen könnte erneut der Kreis Mettmann sein.
Während der Streiktage setzt die Rheinbahn die Mobilitäts- und Anschlussgarantie aus. Fahrgästen wird empfohlen, ihre Wege frühzeitig zu planen und sich über aktuelle Verbindungen zu informieren. Diese werden in der Fahrplanauskunft sowie in den Apps des Unternehmens angezeigt.
Als Alternative steht weiterhin der On-Demand-Service „flexy“ zur Verfügung, wobei es aufgrund erhöhter Nachfrage zu längeren Wartezeiten kommen kann. Weitere Angebote sind über die App „redy“ abrufbar. Nicht vom Streik betroffen sind der Regional- und S-Bahn-Verkehr.




