Neunter Düsseldorfer Integrationspreis verliehen

Die Landeshauptstadt Düsseldorf und der Lions Club Düsseldorf-Carlstadt haben am Sonntag, 5. Juli 2026, zum neunten Mal den Düsseldorfer Integrationspreis verliehen.

Düsseldorf – Unter dem Motto „Zusammenhalt durch Haltung! Engagement für ein demokratisches Miteinander“ wurden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für Demokratiebildung, gesellschaftliche Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Düsseldorf einsetzen. Die Auszeichnung fand im Düsseldorfer Schauspielhaus statt.

„Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie demokratische Werte im Alltag gelebt und vermittelt werden können. Sie schaffen Räume für Mitgestaltung, Teilhabe und Begegnung und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft“, betonte Miriam Koch, Beigeordnete für Kultur, Integration und Gesundheit.

Walter Blum, Präsident des Lions Club Düsseldorf-Carlstadt, hob die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements hervor: „Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeit mehr ist, brauchen wir genau solche Initiativen. Sie schaffen Begegnung und sie zeigen, dass Vielfalt unsere Stadt nicht trennt, sondern bereichert.“

Die Jury entschied sich in diesem Jahr für die Vergabe von zwei gleichrangigen ersten Preisen. Ausgezeichnet wurden das Familiengrundschulzentrum Sonnenstraße sowie die Schule am Eller Forst. Beide Projekte überzeugten durch ihre nachhaltige Verankerung demokratischer Teilhabe und Mitgestaltung im Schulalltag.

Der zweite Preis ging an das Projekt „JumPeers“ der Diakonie Düsseldorf. Das Projekt unterstützt junge Zugewanderte durch Empowerment, Vernetzung und demokratische Bildungsangebote und stärkt ihre gesellschaftliche Teilhabe.

Mit dem dritten Preis wurde das Projekt „XChange“ des AVP e. V. ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere die kreative und partizipative Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Teilhabe sowie die Förderung von Sichtbarkeit und Mitgestaltung junger Menschen.

Den Sonderpreis der Jury erhielt das Projekt „resis“ des zakk. Das Projekt schafft über Tanz und künstlerischen Ausdruck Räume für Empowerment, Selbstwirksamkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro vergeben. Der Lions Club Düsseldorf-Carlstadt stellte hierfür 10.000 Euro zur Verfügung. Erstmals beteiligte sich die Landeshauptstadt Düsseldorf mit weiteren 5.000 Euro am Preisgeld.

Unterstützt durch das Stadt:Kollektiv bot die Veranstaltung Raum für Begegnung, Austausch und Diskussionen über demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Neben der Preisverleihung standen Interviews mit den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie moderierte Tischgespräche im Mittelpunkt. So wurde die Veranstaltung auch zu einem Ort des Austauschs und der Vernetzung.

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