Projekt zum Tag der Architektur in Wolfsburg

Der bundesweite Tag der Architektur findet immer am letzten Sonntag im Juni statt. In Wolfsburg haben Interessierte am 28. Juni die Möglichkeit, ein besonderes Projekt zu besichtigen.

Wolfsburg – Der Neubau der Feuerwache an der Dieselstraße öffnet seine Türen und lässt sich im Rahmen von Führungen mit den Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen sowie Mitarbeitenden des städtischen Geschäftsbereichs Hochbau besichtigen.

„Der Tag der Architektur ist immer eine gute Gelegenheit, spannende neue Projekte kennenzulernen. Mit dem Neubau der Berufsfeuerwehr öffnet sich in diesem Jahr eine ganz besondere Tür: Die Besucherinnen und Besucher können eines der wichtigsten aktuellen und qualitätsvollsten Bauprojekte Wolfsburgs von innen erleben und einen Eindruck davon gewinnen, wie wir moderne Infrastruktur für die Sicherheit unserer Stadt schaffen“, sagt Erster Stadtrat und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide zu dem Event.

Mit dem vom Kölner Büro Supergelb Architekten geplanten Bau entsteht in Wolfsburg eine der modernsten Feuerwachen Deutschlands. Der Neubau basiert auf einem Doppelhof-Typus, der den introvertierten Nutzungen des Betriebs gerecht wird und zugleich wirksamen Schallschutz zur Nachbarschaft bietet. Ein Werkstattriegel schließt die Höfe nach Süden ab und schafft Parkflächen auf dem Dach. Von hier aus haben die Mitarbeitenden einen kurzen Weg zum Wachbereich, der direkt über den Fahrzeughallen liegt. Die klare, geschossweise Gliederung folgt funktionalen Abläufen und erfüllt hohe Sicherheitsanforderungen.

Neben der Leitstelle, Fahrzeughallen und diversen Werkstätten entstanden an dem neuen Feuerwehrstandort eine Atemschutzübungsstrecke, Büro-, Ruhe- und Verpflegungsräume für die Mitarbeitenden im 24-Stunden-Dienst sowie eine Multifunktionshalle für Sport. Allen Bereichen sind Regenerationszonen mit hoher Aufenthaltsqualität, auch im Außenraum, zugeordnet. Tiefbeete mit Baumrigolen, Dach- und Fassadenbegrünung nach dem Schwammstadtprinzip stärken die Klimaresilienz. Die Freianlagen wurden vom Büro Kerck + Partner aus Hannover geplant.

Die Führungen durch das Gebäude finden zwischen 10:00 und 16:00 Uhr jeweils zur vollen Stunde statt und dauern rund eineinhalb bis zwei Stunden. Treffpunkt und Anmeldung für die Führungen ist im Foyer. Um Wartezeiten zu überbrücken, gibt es hier Informationen zum Planungsprozess und Wettbewerb sowie zur Kunst am Bau. Der Zugang zum Gelände erfolgt über die Dieselstraße. Das Gelände und die Führungen sind nicht barrierefrei.

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