Baerbock warnt trotz Krisen vor Abkehr von feministischer Außenpolitik

Außenministerin Baerbock hat trotz der Krisen auf der Welt vor einer Abkehr von feministischer Außenpolitik und von Geschlechtergerechtigkeit gewarnt.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat trotz der vielen internationalen Krisen vor einer Abkehr von feministischer Außenpolitik und von Bemühungen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in Unternehmen gewarnt. „Gerade weil wir in schweren Zeiten leben, brauchen wir die ganze Stärke unserer Gesellschaft und die ganze Stärke von Unternehmen“, sagte Baerbock bei einer Tagung der Initiative „Klischeefrei“ am Freitag im Auswärtigen Amt in Berlin.

Baerbock sagte, sie habe den Eindruck, dass vor dem Hintergrund der weltpolitischen Lage die feministische Außenpolitik und die Gleichberechtigung der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt für viele keine hohe Priorität mehr genössen.

Die Grünen-Politikerin räumte zugleich ein, dass in ihrem Ministerium nicht in allen Bereichen ein zufriedenstellender Anteil von Frauen beschäftigt sei. Während der Frauenanteil in der Führungsebene zuletzt von 30 auf 36 Prozent gestiegen sei, liege er im IT-Bereich weiterhin nur bei 15 Prozent. „Wir haben hier eines unserer größten Defizite“, sagte Baerbock.
© AFP

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