Würzburg – „Das BRK steht für eine Kultur des Helfens, die hier bei uns eine stolze und absolut unverzichtbare Tradition hat“, so Oberbürgermeister Martin Heilig und bezeichnete das Bayerische Rote Kreuz als ein Synonym für Menschlichkeit. „Sie rücken aus, wenn andere schlafen; sie helfen, wenn andere fliehen; sie bleiben, wenn die Lage schwierig wird. Dieses Engagement ist Ausdruck einer tief verwurzelten Solidarität und Verantwortung.“
Für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Bereitschaftsarzt, aktives Mitglied der Schnelleinsatzgruppen und für immer zuverlässige Kameradschaft überreichte Oberbürgermeister Heilig Andreas Klinger das Ehrenzeichen am Bande. Klinger trage nicht nur medizinische, sondern auch strategische Verantwortung. Er sei Brücke zwischen professioneller Medizin und leidenschaftlichem Engagement. „Sie sind da, wenn jede Sekunde zählt und wenn Strukturen schnell hochgezogen werden müssen. Auf Sie ist Verlass und Sie bringen Ruhe und fachliche Souveränität mit, die eine Mannschaft in stressigen Situationen braucht“, so der Oberbürgermeister.
50 Jahre ist Ulrike Bauer aktives Mitglied der Wasserwacht des BRK. Diesen Einsatz würdigt das Bayerische Innenministerium mit dem Großen Ehrenzeichen. Ulrike Bauer ist unter Wasser als ausgebildete Taucherin, auf dem Wasser als Motorbootführerin, als Ausbilderin für Rettungsschwimmen und Jugendgruppenleiterin unermüdlich aktiv. „Über 1.200 Helferstunden leisten Sie im Durchschnitt – pro Jahr“, betonte der Oberbürgermeister. „Das sind jede Woche mehr als 20 Stunden ehrenamtlicher Einsatz – eine Bilanz, die weit über das übliche Maß hinausgeht.“
Einsatz, Loyalität und Kameradschaft – beim BRK gehen Ehrenamt und Hauptamt miteinander einher, sodass der Oberbürgermeister an dieser Stelle auch die hauptamtlichen Kräfte, die die Geehrten in den Wenzelsaal begleiteten, eigens herausstellte und auch ihnen dankte: „Sie geben unserer Stadt Sicherheit und Hoffnung.“




