Tag des offenen Denkmals in Bamberg

Am Sonntag, 13. September 2026, richtet die Deutschen Stiftung Denkmalschutz gemeinsam mit der Welterbestadt die bundesweite Eröffnung für den Tag des offenen Denkmals aus.

Bamberg – Das Programm bietet neben dem bunten Eröffnungsprogramm auf dem Maxplatz auch stadtweit zahlreiche Angebote. Die bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals findet erstmals seit zehn Jahren wieder in Bayern statt. Bamberg erwartet dazu Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet. Der zentrale Veranstaltungsort und der Mittelpunkt des Tages ist der Maximiliansplatz mit der offiziellen Eröffnungsfeier, einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm und einem interaktiven Markt der Möglichkeiten. Von dort aus können Besucherinnen und Besucher die unterschiedlichsten Denkmale in allen Teilen der Stadt entdecken.

Über 60 stadtweite Programmpunkte mit über 50 geöffneten öffentlichen und privaten Denkmalen laden dazu ein, die Geschichte der Welterbestadt aus ganz neuen Perspektiven zu entdecken. Das bundesweite Jahresmotto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ zieht sich dabei wie ein roter Faden durch das Programm. Eine aktuelle Übersicht ist ab sofort online und auch in der offiziellen Programmbroschüre verfügbar.

„Bamberg ist als UNESCO-Welterbe ein lebendiges Denkmal. Am 13. September wird unsere Stadt aber noch einmal auf ganz besondere Weise erlebbar. Dass wir so viele Eigentümerinnen und Eigentümer, Institutionen, Vereine und Ehrenamtliche für diesen Tag gewinnen konnten, ist ein großartiges Zeichen für das Engagement in unserer Stadt. Gemeinsam präsentieren wir Bamberg als offene, gastfreundliche und geschichtsbewusste Welterbestadt“, freut sich Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier.

Einblicke in sonst nicht zugängliche Denkmale

Das Programm ist in dieser Form einmalig: Historische Kirchen und Klöster, Bürgerhäuser, Museen, öffentliche Gebäude, Industrie- und Technikdenkmale sowie zahlreiche private Objekte öffnen ihre Türen. Viele davon sind normalerweise nicht oder nur eingeschränkt zugänglich. Ergänzt wird das Angebot durch Führungen, Vorträge, Mitmachaktionen, Ausstellungen und Programme für Kinder.

„Der Tag des offenen Denkmals lebt von den Menschen, die ihre Türen öffnen und ihre Begeisterung für historische Gebäude teilen. Für Besucherinnen und Besucher ergeben sich dadurch außergewöhnliche Einblicke hinter sonst verschlossene Türen“, sagt Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar.

Live-Podcast stimmt auf das Denkmalwochenende ein

Bereits am Vorabend beginnt das bundesweite Eröffnungswochenende mit einem besonderen Programmpunkt: Am Samstag, 12. September, zeichnet der Deutschlandfunk im Alten E-Werk den erfolgreichen Podcast „Der Rest ist Geschichte“ live auf.

Unter dem Titel „Geschichte des Handwerks – von Zünften und Meistern“ spricht Moderator Jörg Biesler mit seinen Gästen über historische Handwerksberufe, überliefertes Wissen und deren Bedeutung für unsere Gegenwart. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung-live-podcast.

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