Bamberg – In der letzten Schulwoche gab es für die Kinder an den Bamberger Grundschulen eine besondere Überraschung: Maxi Manlig, pädagogischer Mitarbeiter des Stadtjugendrings Bamberg, machte sich gemeinsam mit Bürgermeister Glüsenkamp und dem Spielmobil auf den Weg, um die druckfrischen Kinderstadtpläne direkt an die Kinder zu verteilen.
Kinderstadtplan neu gedacht
Bereits zu Beginn des Schuljahres war Manlig mit seinem Team an verschiedenen Bamberger Grundschulen unterwegs, um gemeinsam mit den Kindern besondere Orte in ihrer Stadt zu sammeln. „Die Kinder sind schließlich die Expertinnen und Experten für ihre eigene Lebenswelt. Ihre Hinweise finden sich deshalb ganz bewusst als eigene Kategorie im Stadtplan wieder“, erklärt Manlig.
Doch der neue Kinderstadtplan bietet noch deutlich mehr: Neben den Empfehlungen der Kinder finden Familien darin unter anderem Freizeitangebote, öffentliche Toiletten, kühle Orte, Museen sowie zahlreiche weitere Anlaufstellen und Entdeckungsmöglichkeiten in Bamberg.
Beim Stadtjugendring ist die Freude groß, dass das ambitionierte Ziel erreicht wurde, die Neuauflage noch innerhalb des Schuljahres fertigzustellen. Die Vorsitzende Michaela Rügheimer hebt dabei besonders die Arbeit des Teams hervor: „Ohne den großen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre diese Mammutaufgabe nicht zu stemmen gewesen. Wir sind stolz darauf, was hier entstanden ist.“
Enge und erfolgreiche Zusammenarbeit
Nachdem die letzten Exemplare des bisherigen Kinderstadtplans aus dem Jahr 2015 vergriffen waren, entschied sich der Stadtjugendring für eine vollständige Neuauflage. Im Austausch mit Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp entstand schließlich die Idee, den Stadtplan in eigener Regie umzusetzen und nicht an externe Dienstleister zu vergeben. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler Guido Apel, der den Kinderstadtplan liebevoll gestaltet hat, ist nun eine neu gedachte Version entstanden. Finanziell unterstützt wurde das Projekt durch das Klima- und Umweltamt, die Tourist Information und das Welterbe-Besucherzentrum.
„Ein großer Dank gilt natürlich auch allen Partnerinnen und Partnern, die uns bei diesem Vorhaben begleitet haben“, ergänzt Rügheimer. „Besonders Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Jugendamt, das Stadtplanungsamt und Smart City haben entscheidend dazu beigetragen, den Stadtplan in dieser Form möglich zu machen.“
Glüsenkamp war auch bei der Verteilung der neuen Pläne an der Hainschule dabei. Für ihn zeigt das Ergebnis auch das große gemeinsame Engagement in dem Projekt: „Hier steckt eine ganze Menge Arbeit und Expertise drin – von den Kindern, aber auch vom Stadtjugendring. Neben dem klassischen Stadtplan können sich Kinder von den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit inspirieren lassen und entdecken, was Bamberg alles zu bieten hat. Ein gelungenes Gesamtkunstwerk.“




