Düsseldorf – Die Ausstellung ist bis Sonntag, 30. August 2026, zu sehen. „Dialog und Fotografie“ ist ein Ausstellungs- und Workshopprojekt an der Schnittstelle von Kunst, visueller Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Im Mittelpunkt stehen Kinder und Jugendliche aus geflüchteten Familien, die sich in einem gemeinsamen künstlerischen Prozess mit dem Medium Fotografie auseinandergesetzt haben. Unter der Anleitung der Künstlerinnen und Künstler Berit Schneidereit, Franciis Frings, Jessica Tille und Thomas Koester entstanden in Workshops Arbeiten mit unterschiedlichen fotografischen Techniken – von der Cyanotypie über klassische Dunkelkammerverfahren bis hin zu experimentellen Bildpraktiken.
Die Ausstellung im KIT präsentiert die entstandenen Werke und gibt zugleich Einblicke in den kreativen Entstehungsprozess. Sie zeigt, wie Fotografie als künstlerisches Ausdrucksmittel den Dialog fördert und individuelle Perspektiven sichtbar macht. Ausgewählte Motive aus den Workshops wurden auf T-Shirts übertragen, die von den Teilnehmenden zur Ausstellungseröffnung präsentiert werden. Die T-Shirts können während der Ausstellungszeit erworben werden. Der Erlös kommt dem Verein IJS e. V. (Individueller Jugendhilfe Service) zugute.
Das Projekt entstand in Kooperation mit dem IJS e. V., dem Kunstpalast, dem KIT – Kunst im Tunnel und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Initiiert wurde „Dialog und Fotografie“ durch eine Spende der Künstlerin und Bernd-und-Hilla-Becher-Preisträgerin Ursula Schulz-Dornburg. Konzipiert und organisiert wurde das Projekt von der Koordinierungsstelle Fotografie des Kulturamtes.
Zur Ausstellungseröffnung sprechen Rajiv Strauß, stellvertretender Leiter des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf, Stephan Macháč von der Koordinierungsstelle Fotografie des Kulturamtes, Kim-Camille Kreuz (Ausstellungskonzeption und Projektorganisation) sowie Jana-Catharina Israel vom KIT – Kunst im Tunnel. Die Begrüßung wird live in Gebärdensprache übersetzt.




