Stephan Thome zu Gast im Palais Wittgenstein

In einer Lesung am Montag, 9. November 2026, 19:00 Uhr, im Palais Wittgenstein stellt Stephan Thome seine neue Publikation vor.

Düsseldorf – Stephan Thome hat mit „Besser als nie“ einen neuen Roman veröffentlicht. 17 Jahre nach seinem gefeierten Debüt „Grenzgang“ lotet der Autor das gesellschaftliche Klima aus, das sich seitdem grundlegend verändert hat.

In „Besser als nie“ vermischen sich die persönlichen Geschichten der Protagonisten mit den großen Fragen unserer Zeit: Zweimal musste er pandemiebedingt verschoben werden, jetzt soll im oberhessischen Bergenstadt wieder Grenzgang gefeiert werden – doch plötzlich wird das traditionelle Heimatfest zum Streitfall. Linda Preiss, Schulpsychologin am Städtischen Gymnasium, ist empört: Man will sie als Reiterin nicht dabei haben, weil sie eine Frau ist! War es also ein Fehler, nach so vielen Jahren in die alte Heimat zurückzukehren? Jürgen Bamberger gerät als Bürgermeister gleich doppelt in Erklärungsnot: Der Hessische Rundfunk hat Fragen zu dem sogenannten „Mohren“, und seine Tochter macht ihre ablehnende Haltung zum Fest öffentlich. Je hitziger die Diskussionen geführt werden, desto fremder wird Jürgen der Ort, an dem er sein gesamtes Leben verbracht hat.

Eine Veranstaltung des Heine-Instituts in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Um Anmeldung wird gebeten per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0211-8995571.

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