Vortrag von Dr. Philipp Schulte im Ruhr Museum Essen

Am Donnerstag, 5. November 2026, findet im Kokskohlenbunker des Ruhr Museums ein Vortrag von Dr. Philipp Schulte statt.

Essen – Vor rund fünf Millionen Jahren war es auf der Erde deutlich wärmer als heute. Ausgedehnte Wälder reichten weit nach Norden bis in Gebiete, die heute von Eis geprägt sind. Mit dem Übergang vom Pliozän zum Pleistozän vor etwa 2,6 Millionen Jahren begann das quartäre Eiszeitalter. Große Eisschilde breiteten sich auf der Nordhalbkugel aus, und auch die Hochgebirge vergletscherten stärker.

Wie kam es zu diesen Veränderungen? Und was hat eine Meerenge in Panama mit Eisschilden in Nordeuropa zu tun? Wenn sich Kontinentalplatten bewegen, verändern sich die Meeresströmungen und damit die Verteilung von Wärme auf der Erde.
Dr. Philipp Schulte erklärt am Donnerstag, dem 5.11.2026 in seinem Vortrag „Von Kreiseln und Vulkanen – Ursachen von Eiszeiten“ anschaulich, wie diese und weitere natürliche Prozesse im Klimasystem zusammenwirken. Der Geograph Dr. Philipp Schulte ist wissenschaftlicher Referent für Geoarchäologie und Quartärgeologie beim LVR-Amt für Bodendenkmalpflege und Privatdozent an der RWTH Aachen.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe zur Sonderausstellung „überLeben in der Eiszeit“.

Dauer: 2 Stunden.
Kosten: Kostenfrei.
Treffpunkt: Kokskohlenbunker, rechts neben der Rolltreppe des Ruhr Museum, UNESCO-Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen.
Informationen: [email protected] oder von montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr unter 0201.24681 444.

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