Düsseldorf – Die Biologin Elena Peeters erhält den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis für wissenschaftliche Studien der Düsseldorfer Jonges für ihre Masterarbeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, in der sie den Einsatz aktivierter Pflanzenkohle als nachhaltige Bodenverbesserungsmaßnahme untersucht.
Elena Peeters studierte von 2018 bis 2022 im Bachelor und anschließend bis 2025 im Master Biologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihr fachlicher Schwerpunkt lag auf Pflanzenwissenschaften und der Ernährungssicherheit im Klimawandel. Ihre Masterarbeit verbindet wissenschaftliche Forschung mit konkreten Ansätzen für einen nachhaltigeren Gemüseanbau unter den Boden- und Klimabedingungen in Düsseldorf. Konkret untersuchte die Biologin, wie aktivierte Pflanzenkohle das Wachstum von Zucchini unter den Bedingungen in Düsseldorf beeinflusst. Das Experiment führte sie in Düsseldorf-Hamm durch. Gemeinsam mit den Start-ups Hammer Ernte und keep it grün machte sie die Ergebnisse über einen Informationstag, einen Blogbeitrag und ein YouTube-Video auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
„Die Arbeit von Elena Peeters hat uns überzeugt, weil sie wissenschaftliche Fragestellungen mit einem konkreten Nutzen für Düsseldorf verbindet. Die Zusammenarbeit mit lokalen Start-ups und die Vermittlung der Erkenntnisse an interessierte Bürgerinnen und Bürger zeigen, wie Forschung in die Stadtgesellschaft hineinwirken kann“, sagte David Mondt, Vize-Baas der Düsseldorfer Jonges und Organisator des Förderpreises.
Jonges-Baas Dr. Reinhold Hahlhege betonte: „Wissenschaft ist eine wichtige Grundlage, um gesellschaftliche Herausforderungen zu verstehen und Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Mit unserem Förderpreis zeigen wir, wie vielfältig Wissenschaft unsere Stadt bereichert und welchen Beitrag sie für Düsseldorfs Entwicklung leisten kann“, sagt Dr. Reinhold Hahlhege, Baas der Düsseldorfer Jonges.
Die Rektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Prof. Dr. Anja Steinbeck, sprach bei der Preisverleihung ein Grußwort. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Petra Bauer, Professorin für Botanik an der Heinrich-Heine-Universität, die Peeters’ Masterarbeit betreut und begutachtet hatte.
Über den Förderpreis für wissenschaftliche Studien
Der Förderpreis für wissenschaftliche Studien wird von den Düsseldorfer Jonges alle zwei Jahre vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich in besonderer Weise mit der Landeshauptstadt Düsseldorf befassen und neue Erkenntnisse über die Stadt liefern. Berücksichtigt werden Arbeiten aus unterschiedlichen Disziplinen, darunter Geistes-, Natur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin sowie Kunstgeschichte.




