Carlernst-Kürten-Stiftung zeigt Werke von Martin Spengler

Vom 18. Oktober 2026 bis zum 17. Januar 2027 zeigt die Carlernst-Kürten-Stiftung in den früheren Atelierräumen des Unnaer Bildhauers an der Hammer Straße 17 die Arbeiten von Martin Spengler.

Unna – Die Reliefs und Skulpturen von Martin Spengler erzeugen keine Abbilder, sondern Wahrnehmungs-situationen. In der Verdichtung von Oberfläche, Licht und Struktur entsteht ein Objekt, das sich nicht in der Betrachtung erschöpft, sondern als körperliche Erfahrung wirksam wird. Gebäude und Naturphänomene erscheinen nicht als Symbol, sondern als eigenlogische Form zwischen Monumentalität und Resonanzraum.

Für den Künstler sind seine Werke „Organe, die aus sich selbst heraus funktionieren“.

Dabei geht es ihm, vor allem in der für diese Ausstellung eigens angefertigten Skulptureninstallation „Empire“, um eine kritische Auseinandersetzung, um eine Untersuchung der Bedingungen unserer Wahrnehmung in einer Welt, die ständig in Bewegung ist. Eine Wahrnehmung, die beeinflusst wird durch die räumliche Umgebung, Architektur und Medien, aber, natürlich, auch durch uns selbst.

Martin Spengler lebt und arbeitet in München. Er hat Malerei in Bremen und an der Akademie der Bildenden Künste in München bei der Malerin und Gerhard Richter-Schülerin Karin Kneffel sowie die Bildhauerei in Wien bei Manfred Pernice studiert.

Er nutzt nicht die klassischen Materialien eines Bildhauers, sondern verwendet Wellpappe. Seine Reliefs erweitert er um den Aspekt der Malerei, indem er sein Werkstück mit Gesso bemalt und Kanten, Seitenflächen sowie Schattenbereiche mit Graphit betont.

Zur Ausstellung „Martin Spengler. Lichtspiele“ gibt es einen Katalog mit Abbildungen der Arbeiten von Martin Spengler sowie einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit seinem Werk.

xity.de
Nach oben scrollen