Düsseldorf – Im Kader standen acht Verteidiger und zwölf Stürmer. Verteidiger Noah Münzenberger füllte die vierte Sturmreihe auf. Es fehlten heute Leon Niederberger, Yushiroh Hirano und Carter Turnbull. Wieder im Kader standen Jason Bast, Tariq Hammond und Nick Geitner. Im Tor startete Niklas Lunemann.
Das Spiel im Patinoire de l’Île Lacroix begann mit wie die Feuerwehr aus der Kabine kommenden Gastgebern. Nach ein paar gespielten Minuten schließ Robin Colomban mit einem gut getimten Handgelänkschuss zum 1:0 bei 03:55 ab. Niklas Lunemann hatte dabei keine Sicht auf den Puck. Die Dragons auch nach dem Treffer mit weiteren guten Chancen. Ähnlich wie beim gestrigen Spiel in Amines kam es auch heute im Spiel früh zu Raufereien (7.). Die erste Unterzahl des Abends überstand die DEG, auch dank eines guten Niklas Lunemann. In der Folge beruhigte sich das Spiel ein wenig und die DEG kam zu ihren ersten Abschlüssen (14.). Viel mehr passierte im ersten Abschnitt nicht, beide Mannschaften waren nach dem Tor gut im Spiel und arbeiteten sich – auch gute – Chancen heraus. Ein 0:1-Rückstand aus DEG-Sicht nach dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel begann mit einer Strafe gegen Rouen, das Powerplay der DEG blieb ungenutzt und es war kurze Zeit später Dragons-Spieler Nikita Shalei, der den Spielstand mit einem Schuss ins linke Eck auf 2:0 stellte (26:07). Die DEG bemühte sich nach dem Treffer, auf das Scoreboard der gut gefüllten Rouener Arena zu kommen und schaffte dies durch Ville Järveläinen, der nach schöner Vorarbeit von Brett Kemp nur noch einschieben brauchte. 1:2! (29:20, zweiter Assist Andrew Bodnarchuk). Danach sah man weiter eine sehr bemühte DEG, die sich immer mehr Chancen herausspielte, aber mehrfach an Dragons-Goalie Mac Carruth scheiterte. Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts waren es aber doch wieder die Dragons, die durch Tommy Cormler auf 3:1 stellten (38:10). Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt sah man ein kämpfendes DEG-Team und eine gut strukturierte Mannschaft der in gelb-schwarz spielenden Dragons, die versuchte, Nadelstiche zu setzen. Jason Bast hatte nach Zuspiel von Fabian Herrmann die bisher beste Chance des Drittels, scheiterte aber an Carruth (52.). Auffällig war, dass bei vielen Abschlüssen der DEG noch ein Rouen-Schläger in der Schussbahn war und der Puck im Fangnetz landete. Drei Minuten vor Ende nahm Harry Lange Goalie Lunemann zugunsten eines sechsten DEG-Spielers vom Eis. Ville Järveläinen zog von den blauen Linie ab, Bradford fälschte ab – 2:3! (57:12). In den letzten Sekunden warf die DEG nochmal alles nach vorne – der Ausgleichstreffer sollte aber nicht mehr fallen.




