Münster – Die Führung ermöglicht Einblicke in zentrale Fragestellungen der Ausstellung. Im Fokus der Ausstellung stehen 17 Künstlerinnen, die zwischen etwa 1830 und 1940 in Münster geboren wurden oder dort wirkten. Als Malerinnen und Grafikerinnen prägten sie das kulturelle Leben ihrer Zeit maßgeblich – und sind heute doch weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Sonderausstellung stellt diese münsterischen Persönlichkeiten erstmals der Öffentlichkeit vor.
In der Führung erfahren die Teilnehmenden mehr zu den Hintergründen der Frauen: Dabei stehen die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sie arbeiteten, ebenso wie ihre jeweiligen künstlerischen Perspektiven und Anliegen im Fokus. Zudem lernen die Gäste die Schwierigkeiten kennen, mit denen die Ausstellungsmachenden bei der Rekonstruktion der Lebenswege konfrontiert waren. Moderne Recherchemöglichkeiten machten die oftmals aufwendige Spurensuche möglich. In der Führung können die Teilnehmenden die gefundenen Werke und erschlossenen Biografien kennenlernen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Plätze sind begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.




