Neue Mittel für Gewerbegebiet LUNEDELTA in Bremerhaven

Der Magistrat der Stadt Bremerhaven hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 1. Juli 2026, weitere Mittel für den ersten Bauabschnitt des Gewerbegebietes LUNEDELTA beschlossen.

Bremerhaven – Insgesamt rund 1,5 Millionen Euro werden aus kommunalen Mitteln für Planungs- und Bauleistungen in Höhe von insgesamt rund 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. „Der Ausbau des insgesamt 150 Hektar großen Gewerbegebietes LUNEDELTA ist dringend erforderlich, damit Bremerhaven neues Gewerbe ansiedeln kann und als Standort attraktiv bleibt“, ordnet Bürgermeister Torsten Neuhoff ein.

Der Großteil der Finanzierung wird aus sogenannten Mitteln der „Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) bereitgestellt. Bund und Land zahlen dabei jeweils 45 Prozent der Kosten, Bremerhavens Anteil liegt bei zehn Prozent. Mit dem Geld sollen unter anderem der Bau des LUNEDELTA-Wassers, eines Schöpfwerkes sowie die Brücke Süd inklusive Werftanlagen, Aufsandungen und Vermarktungskosten finanziert werden.

Das LUNEDELTA entsteht im Süden Bremerhavens und zählt zu den bedeutendsten Flächenentwicklungsprojekten der Stadt. Auf rund 150 Hektar werden moderne Gewerbeflächen mit einer nachhaltigen Infrastruktur entwickelt. Ziel ist es, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Transformation Bremerhavens langfristig zu stärken.

„Das LUNEDELTA ist kein klassisches Gewerbegebiet, sondern ein integriertes Ökosystem für nachhaltiges Wirtschaften, das Ökologie, Ökonomie und Soziales in Einklang bringen, Innovation und Synergien zwischen Unternehmen fördern, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz vorleben und attraktive Rahmenbedingungen für zukunftsorientierte Branchen bieten soll“, erklärt Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der Bremerhavener Wirtschaftsförderung (BIS), die das Projekt steuert.

Bürgermeister Neuhoff ergänzt: „Wir wollen mit dem LUNEDELTA als Best Practice-Beispiel für die Vereinbarung von Klimaschutz und Gewerbe vorangehen, deshalb freut mich, dass wir mit dem heutigen Magistratsbeschluss diesem Ziel ein Stück näherkommen.“

xity.de
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