Unna – Diese Übungen dienen dazu, so realistisch wie möglich Situationen darzustellen, mit denen Rettungskräfte konfrontiert werden können. Das regelmäßige Üben solcher Situationen ist wichtig, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können.
Die Übungen finden am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli 2026, jeweils den ganzen Tag im Zeitraum von 7.30 bis ca. 16. 30 Uhr statt. Geübt wird im Bereich der Körnerstraße, der Zechenstraße, des Ringtunnels sowie der Hochstraße. Dabei sind neben den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen auch Hubschrauber im Einsatz. An den Übungsorten wird es zu Rauchentwicklung und ggf. zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Auswirkungen auf das Umfeld
Für die erste Übung, die am Samstag, 4. Juli, in der Zeit von 9 bis ca. 12.30 Uhr im Bereich der Körnerstraße stattfindet, ist es erforderlich, die Körnerstraße sowie den Hellweg ab Morgenstraße bis Bergische Straße zeitweise in einem Teilbereich zu sperren. Die Sperrungen werden ca. 20 Minuten vor Übungsbeginn durch das THW eingerichtet.
Eine der größten Übungen wird am Samstag, 4. Juli, in der Zeit von 13.30 bis ca. 16.30 Uhr im Bereich der Zechenstraße in Königsborn stattfinden. Für diese Übung wird auch Pyrotechnik eingesetzt, das heißt, es wird zu einer Rauchentwicklung und zu Knallgeräuschen kommen, die auch im Umfeld des Übungsgeländes zu sehen und zu hören sein werden. Für die Übung ist es erforderlich, die Zechenstraße ab 12. 30 Uhr einem Teilbereich zu sperren. Eine Umleitung wird ausgeschildert und führt über die Dorotheenstraße, den Salzweg und die Hermannstraße.
Eine weitere Übung am Sonntag, 5. Juli, hat Auswirkungen auf den Verkehr in Unna-Mitte: Für die dort stattfindende Übung muss der Ringtunnel im Übungszeitraum von 7.30 bis ca. 12.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Die eingesetzten Einsatzkräfte benötigen diesen Bereich für den Aufbau und die Durchführung der Übung. Eine Umleitung wird ausgeschildert und führt über die Morgen-, Uhland- und Viktoriastraße. Die Fahrspur zum Busbahnhof bleibt befahrbar.
Ebenfalls am Sonntag, 5. Juli, findet eine Übung im Bereich der Hochstraße statt. Für die Übung ist es erforderlich, die Hochstraße von der Kreuzung Hansastraße bis Höhe ATU im Zeitraum von 13 bis ca. 16.30 Uhr zu sperren.
Durch die einzelnen Übungen wird an diesem Wochenende ein vermehrtes Aufkommen an Einsatzkräften im Stadtgebiet zu beobachten sein. Die Übungen sind alle angemeldet und werden jeweils durch ein entsprechendes Organisationsteam begleitet, das im Zweifelsfall darüber aufklären kann, dass es sich um eine Übung und keinen Ernstfall handelt.
Möglichkeiten zum Zuschauen
Bürgerinnen und Bürger können sich selbst ein Bild von der Arbeit der Einsatzkräfte machen: Bei der Großübung im Bereich der Zechenstraße in Königsborn am Samstag, 4. Juli, besteht die Gelegenheit, von einem gesicherten Bereich aus die Übung live zu verfolgen. Der Beginn der Übung ist für 13.30 Uhr angesetzt; eine zeitliche Verschiebung ist durch die vorherigen Übungen jedoch möglich. Um die Sicherheit aller Anwesenden sicherzustellen sowie den reibungslosen Ablauf der Übung zu ermöglichen, ist den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort Folge zu leisten.
Auch die Übung am Sonntag, 5. Juli, die um 9.30 Uhr im Ringtunnel beginnt, kann von interessierten Bürgerinnen und Bürgern beobachtet werden. Entsprechende Zuschauerbereiche werden auf der Einfahrtsseite des Tunnels ausgewiesen.
Teilnehmende Einsatzkräfte und Grundschutz
Das gesamte Übungswochenende obliegt in der Gesamtverantwortung dem Deutschen Roten Kreuz Dortmund e.V. und der Feuerwehr der Kreisstadt Unna. Im Einsatz sind neben haupt- und ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr Unna auch der Rettungsdienst der Kreisstadt Unna, weitere rettungsdienstliche Einheiten aus Nordrhein-Westfalen, ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr Fröndenberg, das Technische Hilfswerk Unna, SAR-Hubschrauber sowie ein Team von realistischen Unfalldarstellern.
Während des gesamten Übungswochenendes ist sichergestellt, dass jederzeit ausreichend Kräfte verfügbar sind, um in realen Notlagen helfen zu können.




