Düsseldorf – Aus einem ehemaligen Bolzplatz ist eine moderne, multifunktionale Sportfläche entstanden, die künftig vielfältige Sport- und Bewegungsangebote und neue Aufenthaltsqualitäten für alle Generationen bietet. Mit dem Umbau wird ein deutliches Zeichen für frei zugängliche Sport- und Freizeitmöglichkeiten im öffentlichen Raum gesetzt.
„Frei zugängliche Sportflächen sind weit mehr als Orte für Bewegung – sie sind wichtige Treffpunkte im Quartier und fördern den sozialen Zusammenhalt mit Angeboten für jüngere und ältere Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen. Besonders freut mich, dass die Jugendlichen ihre Ideen aktiv eingebracht und damit die Gestaltung maßgeblich geprägt haben. So ist hier in Hassels speziell ein Angebot auch für die jüngeren Menschen im Stadtteil entstanden“, betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.
Der rund 1.200 Quadratmeter große Bereich wurde umfassend neugestaltet und in verschiedene Zonen gegliedert. Neben dem bestehenden Bolzplatz, der saniert wurde, entstand ein moderner Fitnessbereich mit einer Calisthenics-Anlage, Tischtennis- und Teqballplatte sowie einer 20 Meter langen Agility-Mini-Sprintstrecke. Ergänzt wird das Angebot durch überdachte Sitzmöglichkeiten und eine Tribüne, die als Treffpunkt und Aufenthaltsort dienen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass eine Urban-Sport-Arena betreten wird.
Ein besonderer Fokus lag auf der Beteiligung junger Menschen: In enger Zusammenarbeit mit der Servicestelle Partizipation des Amtes für Soziales und Jugend sowie dem Jugendring wurden im Vorfeld zwei Beteiligungsverfahren in der Jugendfreizeiteinrichtung Z4 durchgeführt. Die große Resonanz zeigt, wie wichtig es ist, Jugendliche aktiv in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einzubeziehen. Viele der dort entwickelten Ideen und Wünsche sind in die Planung eingeflossen und wurden umgesetzt. Kurz vor der Eröffnung haben Jugendliche aus dem Quartier in einem zweitägigen Workshop zusammen mit dem Düsseldorfer Künstler Jan Herrmann Graffitis nach eigenen künstlerischen Motiven entworfen und damit die Sitzflächen der Tribüne gestaltet und so der Sportfläche ihre persönliche Note gegeben.
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt als Gemeinschaftsprojekt des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes, des Sportamtes sowie der Bezirksvertretung 9. Während das Garten-, Friedhofs- und Forstamt für Planung, Gestaltung und Bauleitung verantwortlich war, wurde die Finanzierung durch das Sportamt und die Bezirksvertretung 9 ermöglicht. Die Gesamtkosten betragen 230.000 Euro, die jeweils zur Hälfte durch das Sportamt und die Bezirksvertretung finanziert wurden.




