Münster – Ausstellungsmacher Dr. Bernd Thier gibt Einblicke in zentrale Fragestellungen der Ausstellung. Die Ausstellung ist die zweite Ausgabe der vierteiligen Reihe im Stadtmuseum zu Münsters Malerinnen zwischen dem 18. und frühen 20. Jahrhundert. Im Fokus der Ausstellung stehen siebzehn Künstlerinnen, die zwischen etwa 1830 und 1940 in Münster geboren wurden oder dort wirkten. Als Malerinnen und Zeichnerinnen prägten sie das kulturelle Leben ihrer Zeit maßgeblich – und sind heute doch weitgehend in Vergessenheit geraten. Nun werden sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
In der Führung beschreibt Bernd Thier vom Stadtmuseum Münster die unterschiedlichen künstlerischen Positionen ebenso wie die gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen die Künstlerinnen arbeiteten. Zudem zeigt er auf, wie schwierig es ist, ihre Lebenswege zu rekonstruieren. Die oftmals aufwendige Spurensuche konnte durch moderne Recherchemöglichkeiten realisiert werden. Interessierte können in der Führung wiederentdeckte Werke und nachrecherchierte Künstlerinnen-Biografien entdecken.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.




