Stadtbüchereien Düsseldorf: Jahresentgelte werden angepasst

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat die Änderung der Benutzungsordnung der Stadtbüchereien beschlossen.

Düsseldorf – Damit einher geht eine moderate Anpassung des Jahresentgeltes für die Bibliothekskarte. Die Anpassung ab Juni 2026 erfolgt vor dem Hintergrund, dass in den vergangenen Jahren umfassend in einen modernen Gebäudebestand investiert und das digitale Angebot deutlich ausgebaut wurde.

Die Bibliothekskarte für Erwachsene ab 21 Jahren kostet dann nicht mehr 20 Euro sondern 24 Euro pro Jahr. Wer die Bibliothekskarte im Lastschriftverfahren abonniert, profitiert weiter von einem Bonus: Die Bibliothekskarte gilt dann 13 statt 12 Monate – ebenfalls für 24 Euro. Für unter 21-Jährige ist die Bibliothekskarte weiterhin kostenlos.

Mit der Änderung der Benutzungsordnung erhalten Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte zudem eine kostenlose Bibliothekskarte. Die Beschaffung von Büchern im auswärtigen Leihverkehr kostet in Zukunft drei Euro statt bislang zwei Euro.

Die Stadtbüchereien verstehen sich als „Dritte Orte“: jenseits von Zuhause und Arbeit schaffen sie einladende, gut zugängliche Räume für Kommunikation, Begegnung und gemeinsames Lernen. Veranstaltungen aus diversen kulturellen Themenfeldern runden dieses vielfältige Angebot ab.

Neben der klassischen Ausleihe von Büchern und Medien bietet die Bibliothekskarte zahlreiche weitere Zugänge:

  • Eine große Online-Bibliothek mit digitalen Medien wie beispielsweise E-Books, digitalen Zeitungen und Zeitschriften, digitale Noten, Musikstreaming und einen Filmstreamingdienst
  • Im LibraryLab im KAP1: VR-Brillen, 3D-Drucker und einen 3D-Scanner
  • Musik- und Podcast-Studios bieten professionelle Aufnahmetechnik vor Ort
  • Digitalstudio im KAP1 zur Digitalisierung eigener analoger Medien wie VHS-Kassetten und Dias
  • In der „Bibliothek der Dinge“ können Gegenstände wie zum Beispiel Toonie-Boxen, E-Book-Reader oder Outdoor-Spiele ausgeliehen statt selber gekauft werden
  • Zugang zu E-Pianos in der Zentralbibliothek und in drei Stadtteilbüchereien
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