Düsseldorf – Im Beisein von Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche, der Leiterin des Amtes für Schule und Bildung Dagmar Wandt sowie der Schulleiterin Christiane Schilmar wurde das Gebäude am Montag, 4. Mai 2026, offiziell eingeweiht.
Der nachhaltige Neubau stärkt insbesondere die Ganztagsbetreuung der Sternwartschule und schafft zugleich benötigte Kapazitäten am Standort. Durch die Verlagerung der Ganztagsangebote in den Neubau können im Bestandsgebäude zusätzliche Klassenräume eingerichtet werden. Damit kann die Schule in den nächsten Jahren schrittweise von acht auf zwölf Klassen wachsen. Zum kommenden Schuljahr wurden bereits mehr als 70 Kinder angemeldet, was den Bedarf für die Erweiterung bestätigt.
Ergänzt wird die Erweiterung durch einen bereits begonnenen zweigeschossigen Mensaneubau, der künftig sowohl von der Sternwartschule als auch der benachbarten Bonifatiusschule genutzt wird. Er schließt an die bestehende Turnhalle an und ermöglicht eine direkte Anbindung der neuen Küche an den Bestand.
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: „Hier an der Sternwartschule konnte eine dringend benötigte und zudem sehr nachhaltige Maßnahme im Rahmen der Schulbauoffensive umgesetzt werden. Bilk ist ein lebendiger Stadtteil, in dem zusätzliche Schulplätze benötigt werden. Aktuell wird hier am Standort zudem ein Mensaneubau errichtet, von dem gleich zwei Schulen profitieren werden. So entsteht ein zukunftsfähiger und kinderfreundlicher Grundschulstandort für über 600 Kinder, an dem noch viele Generationen ihre Freude haben werden.“
In sechs neuen Multifunktionsräumen können die Kinder, die die offene Ganztagsschule besuchen, spielen und lernen. Die gemeinschaftlich genutzte Mehrzweckfläche mit Sitztreppe bietet Platz für Projekte, Schülertreffen und Gruppenaktivitäten. Der ebenfalls neu gestaltete Außenbereich kann als „grünes Klassenzimmer“ genutzt werden, bietet aber auch Platz zum Spielen und Toben.
Der Neubau entstand auf der lange ungenutzten Schulwiese neben dem Hausmeistergarten. Erschlossen wird das Gebäude über die denkmalgeschützte Pausenhalle, deren charakteristische Elemente – wie die bestehenden Fenster – erhalten wurden. Zudem wurde ein seit langem verschlossener Zugang in den Außenbereich reaktiviert und als Zugang zum Neubau wieder genutzt.
Als eines der ersten Projekte, das von der Landeshauptstadt Düsseldorf nach den Grundsätzen der Kreislauffähigkeit geplant ist, wurden sowohl Recyclingmaterialien eingesetzt als auch Materialien verwendet, die nach Ablauf der Lebenszeit weiter nutzbar sind. Der Bau in Holzmassivbauweise hat die Bauzeit verkürzt und die Baustellenlogistik reduziert. Der Schulbetrieb wurde so nur minimal eingeschränkt.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden auch Sanitärräume im Bestand erneuert sowie neu geschaffen. Das neue Gebäude ist an die bestehende technische Infrastruktur angeschlossen und verfügt über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Im Außenbereich wurden naturnahe Aufenthaltsflächen für die Ganztagsschule geschaffen.




