„Gesichter des Reviers“ im Ruhr Museum Essen

Die Brost-Stiftung hat am Samstag im Ruhr Museum die Ausstellung „GESICHTER DES REVIERS – Vom Ankommen und Dazugehören“ des Schauspielers und Fotografen Armin Rohde eröffnet.

Essen – Seit Sonntag, 26. April 2026, ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Zentrum der von der Brost-Stiftung initiierten und geförderten Ausstellung stehen großformatige Fotografien von Armin Rohde. Seine Porträts zeigen 16 Menschen und ihre Lebens- und Arbeitswege im Ruhrgebiet und zeichnen ein vielschichtiges Bild der Region als Raum von Wandel, Vielfalt und Zusammenhalt. Mit seinem Blick verleiht Rohde dem Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart eine besondere emotionale Tiefe.

Prof. Bodo Hombach, Vorsitzender des Vorstands der Brost-Stiftung, betont im Rahmen seines Grußwortes: „Armin Rohde sieht genauer hin – er entdeckt Würde, wo andere nur Etiketten sehen. Seine Fotografien laden zum zweiten Blick ein und erzählen von Lebenswegen, die nicht bequem waren, aber stark gemacht haben.“

Eröffnung im Dialog

Die Ausstellung wurde unmittelbar in persönlicher Begegnung erlebbar: Alle Porträtierten waren zur Eröffnung anwesend und traten gemeinsam mit Armin Rohde und rund 160 Gästen in den Austausch. Auch Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und der stellvertretende Museumsdirektor Dietmar Osses richteten Grußworte an die Gäste.

In einem Bühnengespräch diskutierten Armin Rohde, Prof. Ali Canbay, Direktor der Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, sowie die Talentscoutin Milica Zajac unter der Moderation der WDR-Journalistin Désirée Rösch über die Geschichten hinter den Bildern, persönliche Lebenswege und die Bedeutung von Arbeit und Teilhabe im Ruhrgebiet.

Projektkontext

Die gemeinsam mit dem Ruhr Museum veranstaltete Ausstellung ist Teil des von der Brost-Stiftung getragenen Projekts „Wege ins Revier“, das sich der lebendigen Migrationsgeschichte des Ruhrgebiets widmet. Es versammelt Geschichten und Bilder, die von Arbeit, Aufbruch und Zugehörigkeit erzählen.

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