Blitzermarathon 2026: Mehr Kontrollen im April

Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich im April auf vermehrte Geschwindigkeitskontrollen einstellen.

München – Im Rahmen der sogenannten „Speedweek“ vom 13. bis 19. April 2026 führt die Polizei zusätzliche Messungen durch. Höhepunkt ist der 15. April 2026. Zu schnelles Fahren schadet nicht nur dem Geldbeutel, sondern ist vor allem auch eine Gefahr für einen selbst und andere Verkehrsteilnehmer und ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle, warnt der ADAC.

Ziel des Blitzermarathons ist es daher, zu sensibilisieren und damit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Die zusätzlichen Kontrollen können überall stattfinden, sowohl innerorts, zum Beispiel vor Kindergärten und Schulen, als auch auf Bundesstraßen oder Autobahnen. Nicht alle Bundesländer beteiligen sich gleichermaßen an der Aktion. Manche beschränken sich ausschließlich auf den Aktionstag am 15. April 2026, andere erhöhen die ganze Woche ihre Kontrollen.

Wer sich nicht an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten hält muss mit Bußgeldern, Fahrverboten und Punkten rechnen. Wer innerorts bereits bis zu 10 km/h zu schnell fährt, muss mit 30 Euro Bußgeld rechnen (außerorts 20 Euro). Bei einer Überschreitung von 21 bis 25 km/h droht neben einem Bußgeld von 115 Euro auch ein Punkt in Flensburg (außerorts 100 Euro und ein Punkt). Ein einmonatiges Fahrverbot droht bei mehr als 31 bis 40 km/h innerorts sowie ein Bußgeld von 260 Euro und zwei Punkten (außerorts droht ein einmonatiges Fahrverbot bei mehr als 41 bis 50 km/h, zudem 320 Euro Bußgeld sowie zwei Punkte in Flensburg). Und wer innerorts mit mehr als 70 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit unterwegs ist, wird mit einem Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkten sowie einem Fahrverbot von drei Monaten belegt (außerorts 700 Euro, zwei Punkte, drei Monate Fahrverbot).

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