Das müssen Spanien-Urlauber in den Osterferien beachten

Reisende, die in den Osterferien einen Urlaub in Spanien planen, müssen sich auf mögliche Einschränkungen einstellen.

Düsseldorf – An zahlreichen Flughäfen will das Bodenpersonal rund um Ostern die Arbeit niederlegen. Betroffen sind unter anderem die großen Drehkreuze in Madrid, Barcelona sowie beliebte Urlaubsziele wie Mallorca. Hintergrund der Streiks sind Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und höherer Bezahlung. Beschäftigte der Abfertigungsunternehmen Groundforce und Menzies beteiligen sich an den Arbeitsniederlegungen. Sie sind unter anderem für Check-in, Boarding, Gepäckabfertigung, Betankung sowie Reinigungs- und Transportdienste zuständig.

Mehrere Streiktage rund um Ostern geplant

Nach aktuellen Planungen sollen die Streiks an rund 20 Flughäfen stattfinden – darunter auch in Málaga, Valencia, Alicante sowie auf den Kanareninseln. Die Arbeitsniederlegungen sind in zwei Phasen angesetzt:

  • vom 27. bis 29. März jeweils stundenweise
  • vom 2. April bis einschließlich Ostermontag, 6. April, ganztägig

Trotz der geplanten Streiks ist nicht zwangsläufig mit flächendeckenden Flugausfällen zu rechnen. Bereits in der Vergangenheit hatte das spanische Verkehrsministerium Mindestdienste angeordnet, um eine Grundversorgung aufrechtzuerhalten.

Was Reisende jetzt beachten sollten

Fluggästen wird empfohlen, den Status ihres Fluges regelmäßig zu überprüfen und insbesondere an Streiktagen mehr Zeit am Flughafen einzuplanen. Verzögerungen beim Check-in oder bei der Gepäckabfertigung sind möglich.

Kommt es zu Flugausfällen oder erheblichen Verspätungen, haben Reisende Anspruch auf Unterstützungsleistungen durch die jeweilige Fluggesellschaft. Dazu zählen unter anderem Verpflegung, gegebenenfalls eine Unterkunft sowie alternative Beförderungsmöglichkeiten.

xity.de
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