Ergebnisse der Schulwegsicherung in Essen vorgelegt

Die Verkehrsüberwachung der Stadt Essen hat 2025 ihre Ziele zur Schulwegsicherung deutlich erreicht.

Essen – Kontrollen rund um Schulen wurden ausgeweitet. Gleichzeitig blieb die Quote der Geschwindigkeitsverstöße niedrig. Damit stärkt die Stadt den Schutz von Kindern im Straßenverkehr. Die Maßnahmen sind Teil des Ziel- und Maßnahmenplans „Essen, Großstadt für Kinder“. Der Ausschuss für Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat den Bericht am Mittwoch (11.03.) zur Kenntnis genommen. Ziel bleibt ein sicherer Schulweg für alle Schüler*innen.

Warum ist Schulwegsicherung so wichtig?

Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmenden. Sie können Gefahren im Straßenverkehr oft schlechter einschätzen als Erwachsene. Daher setzt die Stadt Essen auf gezielte Verkehrsüberwachung rund um Schulen. Ein Schwerpunkt liegt auf Geschwindigkeitskontrollen. Zu hohe Geschwindigkeit verursacht viele schwere Unfälle. Auch falsch parkende Fahrzeuge stellen ein Risiko dar. Sie versperren wichtige Sichtachsen für Kinder. Neben Kontrollen setzt das Ordnungsamt auf Aufklärung. Mitarbeitende sprechen Autofahrende direkt an. Sie erklären die Folgen von Halt- und Parkverstößen für den Schulweg.

Welche Ziele verfolgt die Stadt genau?

Die Schulwegsicherung ist Teil des Ziel- und Maßnahmenplans „Essen, Großstadt für Kinder“. Darin definiert die Stadt klare Zielwerte für Kontrollen und Verkehrsverstöße.

Ziele im Überblick:

  • 20 Prozent aller Kontrollen im fließenden Verkehr im Schulumfeld
  • 15 Prozent aller Kontrollen im ruhenden Verkehr an Schulen
  • Quote von unter 10 Prozent der Geschwindigkeitsübertretungen

Alle Zielwerte wurden im Jahr 2025 übertroffen.

Wie viele Kontrollen gab es im fließenden Verkehr?

Im fließenden Verkehr führte die Verkehrsüberwachung zahlreiche Geschwindigkeitskontrollen rund um Schulen durch.

  • 3.595 Geschwindigkeitsüberwachungen im Umfeld von Schulen
  • 37,68 Prozent der Gesamteinsätze im fließenden Verkehr im Essener Stadtgebiet (Ziel: 20 Prozent)
  • 2.835.792 gemessene Fahrzeuge
  • 76.053 festgestellte Geschwindigkeitsverstöße
  • 2,76 Prozent Verstoßquote (Ziel: unter 10 Prozent)

Wie sieht es beim ruhenden Verkehr aus?

Auch beim Parken kontrollierte die Stadt gezielt an Schulen. Falsch abgestellte Fahrzeuge gefährden besonders Kinder. Denn sie verdecken Sichtbeziehungen und erschweren das sichere Überqueren der Straße.

  • 1.267 Einsätze an Schulen
  • 16,17 Prozent aller Kontrollen im ruhenden Verkehr im Essener Stadtgebiet (Ziel: 15 Prozent)

Bei den Kontrollen führten die Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes auch verkehrserzieherische Gespräche. Zudem ahndeten sie Verstöße mittels Verwarnungen. In Einzelfällen leitete das Ordnungsamt Ersatzvornahmen ein.

Was bedeutet das für die Stadt?

Die Ergebnisse zeigen: Die Schulwegsicherung bleibt ein zentraler Schwerpunkt der Verkehrsüberwachung. Alle Zielvorgaben wurden im Jahr 2025 erfüllt. Die Sicherung von Schulwegen ist dabei eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, an der Eltern, Behörden, Schulen und weitere Institutionen gemeinsam arbeiten sollten. Das gemeinsame Engagement aller Akteurinnen und Akteure mit der Stadtverwaltung trägt damit dazu bei, Essen zu einer kinderfreundlichen Großstadt zu machen.

xity.de
Nach oben scrollen